
Studienführer Diplom Informatik an der RWTH Aachen
ausgearbeitet von Dr. Thomas Noll (Fachstudienberater Informatik bis November 1999), überarbeitet von Juraj Hromkovic und Walter Unger (Fachstudienberater Informatik bis November 2002), aktualisiert von Ralf Schlüter (Studienberater Grundstudium) und Bernhard Westfechtel (ehemaliger Studienberater Hauptstudium).
Trotz unseres Bemühens um die Korrektheit der Angaben sind selbstverständlich Fehler möglich. Es sei daher darauf hingewiesen, dass in Zweifelsfällen allein die jeweilige Diplomprüfungsordnung, die Studienordnung sowie die Entscheidungen des Diplomprüfungsausschusses rechtsverbindlich sind.
1.:Voraussetzungen
1.1.:Was ist Informatik?
1.2.:Tätigkeitsfelder und Berufsaussichten
1.3.:Zulassungsvoraussetzungen und Studienbeginn
1.4.:Eigene Voraussetzungen zum Studium der Informatik
1.5.:Einführungsveranstaltungen
1.6.:Vorkurse
1.7.:Literatur zum Start des Informatikstudiums
1.7.1.:Zu Inhalten der Informatik
1.7.2.:Allgemeine Hinweise
1.8.:Studienberatungstest
2.:Grundstudium
2.1.:Inhalt des Grundstudiums
2.2.:Studienverlaufsplan des Grundstudiums
2.3.:Bescheinigung nach § 48
BAföG
2.4.:Studienberatung im Grundstudium
3.:Diplom-Vorprüfung
3.1.:Prüfungsfächer
3.2.:Anmeldung
3.3.:Virtuelles ZPA
3.4.:Zulassung
3.5.:Prüfungsabmeldung
3.6.:Durchführung der Prüfung
3.7.:Behandlung von Fächern mit zwei "Teilprüfungen"
3.8.:Wechsel des Anwendungsfachs
3.9.:Abschluss der Diplom-Vorprüfung
4.:Hauptstudium
4.1.:Inhalt des Hauptstudiums
4.2.:Hinweise zur Organisation des Hauptstudiums
4.3.:Studienberatung im Hauptstudium
5.:Diplomprüfung
5.1.:Bestandteile der Diplomprüfung
5.2.:Zulassungsvoraussetzungen
5.3.:Ablauf der Diplomprüfung
5.4.:Anmeldung
5.5.:Prüfungsgebiete und Prüferinnen/Prüfer
5.5.1.:Zugelassene Prüferinnen/Prüfer
und Gutachterinnen/Gutachter
5.5.1.1.:Theor. Informatik:
5.5.1.2.:Prakt. Informatik:
5.5.1.3.:Vertiefungsfächer
5.5.1.4.:Gutachter von Diplomarbeiten
5.5.1.5.:Weitere Prüfer und Gutachter
5.5.2.:Diplomprüfungen in Theoretischer Informatik
5.5.3.:Diplomprüfungen in Praktischer Informatik
5.6.:Mündliche Prüfungen
5.6.1.:Durchführung
5.6.2.:Abmeldung
5.6.3.:Wiederholung einer mündlichen Prüfung
5.6.4.:Freiversuchsregelung
5.6.5.:Zusatzfächer
5.7.:Diplomarbeit
5.7.1.:Durchführung
5.7.2.:Rückgabe und Verlängerung der Bearbeitungszeit
5.7.3.:Abgabe und Bewertung der Diplomarbeit
5.7.4.:Wiederholung der Diplomarbeit
5.7.5.:Externe Betreuung von Diplomarbeiten
5.8.:Abschluss des Studiums
6.:Anwendungsfächer
6.1.:Anwendungsfach Betriebswirtschaftslehre
6.2.:Anwendungsfach Elektrotechnik
6.3.:Anwendungsfach Mathematik
6.4.:Anwendungsfach Physik
6.5.:Anwendungsfach Biologie
6.6.:Anwendungsfach Chemie
6.7.:Anwendungsfach Maschinenbau
6.8.:Anwendungsfach Medizin
6.9.:Anwendungsfach Philosophie
6.10.:Anwendungsfach Psychologie
6.11.:Sonstige Anwendungsfächer
6.12.:Wechsel des Anwendungsfachs
6.12.1.:Wechsel im Grundstudium
6.12.2.:Wechsel im Hauptstudium
7.:Studienaufenthalte im Ausland
8.:Hinweise zum Studiengang- oder Studienortwechsel
9.:Überblick über die Lehreinrichtungen im Studiengang Informatik
9.1.:Lehreinheiten
9.1.1.: Lehrstuhl für Informatik 1 (Prof. Dr. Berthold Vöcking)
9.1.2.: Lehr- und Forschungsgebiet Theoretische Informatik (Prof. Dr. Peter Rossmanith)
9.1.3.: Lehrstuhl für Informatik II (Prof. Dr. Klaus Indermark)
9.1.4.: Lehrstuhl für Informatik 2 (Prof. Dr. Ir. Joost-Pieter Katoen)
9.1.5.: Lehr- und Forschungsgebiet Informatik 2 (Prof. Dr. Jürgen Giesl)
9.1.6.: Lehrstuhl für Informatik 3 (Prof. Dr. Manfred Nagl)
9.1.7.: Lehr- und Forschungsgebiet Informatik 3 (Prof. Dr. Horst Lichter)
9.1.8.: Lehrstuhl für Informatik 4 (Prof. Dr. Otto Spaniol)
9.1.9.: DFG-Nachwuchsgruppe Entwurf und Analyse sicherer Softwaresysteme (Prof. Dr. Heiko Mantel)
9.1.10.: Lehrstuhl für Informatik 5 (Prof. Dr. Matthias Jarke)
9.1.11.: Lehr- und Forschungsgebiet Informatik 5 (Prof. Gerhard Lakemeyer, Ph.D.)
9.1.12.: Lehr- und Forschungsgebiet Informatik 5 (Prof. Berlage)
9.1.13.: Lehr- und Forschungsgebiet Informatik 5 (Prof. Wolfgang Prinz, Ph.D.)
9.1.14.: Lehr- und Forschungsgebiet Informatik 5 (Prof. Dr. Thomas Rose)
9.1.15.: Lehrstuhl für Informatik 6 (Prof. Dr.-Ing. Hermann Ney)
9.1.16.: Lehrstuhl für Informatik 7 (Prof. Dr. Wolfgang Thomas)
9.1.17.: Lehrstuhl für Informatik 8 (Prof. Dr. L. Kobbelt)
9.1.18.: Lehrstuhl für Informatik 9 (Prof. Dr. T. Seidl)
9.1.19.: Lehr- und Forschungsgebiet Informatik 9 (Prof. Dr. U. Schroeder)
9.1.20.: Lehrstuhl für Informatik 10 (Prof. Dr. J. Borchers)
9.1.21.: Lehrstuhl für Informatik 11 (Prof. Dr.-Ing. S. Kowalewski)
9.1.22.: Lehrstuhl für Informatik 12 (Prof. Christian Bischof, Ph.D.)
9.1.23.: Software und Werkzeuge für Computational Engineering (Prof. Dr. Uwe Naumann)
9.1.24.: Lehrgebiet Mathematische Grundlagen der Informatik (Prof. Dr. Erich Grädel)
9.1.25.: Lehrstuhl für Theoretische Informationstechnik (Fakultät für Elektrotechnik und Informationstechnik) (Prof. Dr. Rudolf Mathar)
9.1.26.: Lehrstuhl für Technische Informatik (Prof. Dr. K.-F. Kraiss)
9.1.27.: Lehrstuhl für Kommunikationsnetze (Prof. Dr.-Ing. B. Walke)
9.1.28.: Institut für Medizinische Informatik (Prof. Dr. Dr. Klaus Spitzer)
9.2.:Rechnerbetrieb
9.3.:Informatikbibliothek
10.:Hinweise für Studierende mit Behinderung oder chronischer Krankheit
11.:Anhang
11.1.:Wichtige Adressen
11.1.1.: Postanschrift der RWTH
11.1.2.: Sprecher der Fachgruppe Informatik
11.1.3.: Stellvertretender Vorsitzender Prüfungsausschuß Informatik (Diplom und Master Informatik)
11.1.4.: Vorsitzender Prüfungsausschuß Informatik (Bachelor Informatik)
11.1.5.: Berater Bachelor Informatik
11.1.6.: Berater Informatik (Master und Hauptstudium Diplom Informatik)
11.1.7.: Berater Auslandsstudien
11.1.8.: Beauftragter für das Mentorenprogramm
11.1.9.: Ansprechpartner für den Master Studiengang Software Systems Engineering
11.1.10.: Ansprechpartner für den Master Studiengang Media Informatics
11.1.11.: Zentrale Studienberatung (Allgemeine und fachübergreifende Fragen, psychologische Beratung)
11.1.12.: Fachschaft Mathematik/Physik/Informatik
11.1.13.: Studentensekretariat
11.1.14.: Zentrales Prüfungsamt (ZPA)
11.1.15.: International Office
11.1.16.: Allgemeiner Studierendenausschuß (AStA)
11.1.17.: Studentenwerk (Wohnheime)
11.1.18.: Studentenwerk (BAföG)
11.1.19.: Gleichstellungsbeauftragte
11.1.20.: Beauftragter für behinderte Studierende
11.1.21.: Rechnerbetrieb Informatik
11.1.22.: Rechnerpool
11.1.23.: Bibliothek
11.1.24.: Hauptbibliothek
11.1.25.: Lehrbuchsammlung
11.1.26.: Bibliothek der Fachgruppe Mathematik
11.2.:Weitere Literatur
Ein üblicher Versuch, die Informatik zu definieren, sieht wie folgt aus:
Informatik ist die Wissenschaft von der systematischen Darstellung, Erkennung, Verarbeitung, Speicherung und Übertragung von Information.
Obwohl diese meist akzeptierte "Definition"
der Informatik das Objekt der Untersuchung in der Informatik klar darstellt, sagt sie nicht sehr viel über die Natur der Informatik aus. Eine viel wichtigere Frage für die Klärung der Substanz der Informatik ist die folgende:
Zu welchen Wissenschaften kann man die Informatik zuordnen? Ist sie
"Metawissenschaft"
(wie Philosophie und Mathematik), Geisteswissenschaft, Naturwissenschaft oder Ingenieurwissenschaft?
Die Antwort auf diese Frage klärt nicht nur das Objekt der Untersuchung, sondern sie legt auch die Methodik und die Beiträge der Informatik fest. Die Antwort ist, dass die Informatik keiner dieser Wissenschaftsgruppen vollständig zugeordnet sein kann. Die Informatik besitzt die Aspekte einer Metawissenschaft, einer Naturwissenschaft, und insbesondere auch die einer Ingenieurwissenschaft. Wir geben eine kurze Begründung für diese Behauptung.
Wie die Philosophie und die Mathematik studiert die Informatik allgemeine Kategorien wie
Determinismus, Nichtdeterminismus, Zufall, Wahrheit, Unwahrheit, Komplexität, Sprache, Beweis, Wissen, Approximation, Information, Algorithmus, Simulation, Kommunikation usw.
und trägt zu ihrem Verständnis bei. Mehreren dieser Kategorien hat die Informatik einen neuen Inhalt und eine neue Bedeutung gegeben.
Eine Naturwissenschaft (im Unterschied zur Mathematik) studiert konkrete existierende Objekte und Prozesse, bestimmt die Grenze zwischen Möglichem und Unmöglichem und studiert die quantitativen Gesetze der Naturprozesse. Die Informatik hat alle diese Aspekte. Die Objekte sind Information und Algorithmen (Programme, Rechner) und die Prozesse sind die physikalisch existierenden Prozesse der Informationsverarbeitung. Die Theorie der Berechenbarkeit versucht die Grenze zwischen algorithmisch Machbarem und algorithmisch nicht Machbarem festzustellen. Die Komplexitäts- und Algorithmentheorie studiert die quantitativen Gesetze der Informationsverarbeitung und klassifiziert so die algorithmischen Aufgaben bezüglich des zu deren Lösung hinreichenden und notwendigen Rechenaufwands.
In fast allen ihren Anwendungen ist die Informatik eine typische anwendungs- und problemorientierte Ingenieurwissenschaft. Die Informatik umfasst nicht nur die technischen Aspekte des Engineering, wie
Organisation des Entwicklungsprozesses (Phasen, Meilensteine, Dokumentation), Formulierung von strategischen Zielen und Grenzen, Modellierung, Beschreibung, Spezifikation, Qualitätssicherung, Testen, Einbettung in existierende Systeme, Wiederverwendung und Werkzeugunterstützung,
sondern auch die Managementaspekte wie z.B.
Teamorganisation und -leitung, Kostenvoranschlag und Kostenaufschlüsselung, Planung, Produktivität, Qualitätsmanagement, Abschätzung von Zeitrahmen und Fristen, Zeit zur Markteinführung, Vertragsabschluss und Marketing.
Es existiert keine Ingenieurwissenschaft, die funktionsfähig ohne naturwissenschaftliche Grundlagen und mathematische Methoden sein könnte. Die Informatik ist keine Ausnahme, und insbesondere die Logik und die formalen Methoden des Entwurfs der Spezifikation und der Verifikation sind unverzichtbare Grundlagen des Software-Engineerings.
Die überwiegende Mehrzahl der Absolventen der Informatik arbeitet als Ingenieure in der Softwareentwicklung.
Das Modell des Informatikstudiums versucht alle Aspekte der Informatik in einer ausgewogenen Form anzubieten. Dieses ist heutzutage sehr wichtig, weil viele Wissenschaften sich zu unabhängig voneinander entwickeln. Das hat zur Folge, dass viele Disziplinen eine eigene Sprache entwickeln, die für andere fast unverständlich ist. Die Art des Denkens und des Argumentierens unterscheidet sich oft so stark, dass eine interdisziplinäre Forschung ohne langfristigeres Studium der anderen Disziplin unmöglich ist. Aus dieser Sicht wäre es fatal, "einseitige"
Informatiker, die andere Informatiker nicht verstehen, auszubilden. Im Prinzip sollte man dies nicht als ein Problem ansehen, sondern als einen Vorteil der Informatik. Gleichzeitig die Sprache der Grundlagenwissenschaft und die Sprache der Ingenieurwissenschaft zu lernen, ist ein großer Vorteil. Insbesondere, weil man diese Sprachen nicht unabhängig voneinander lernt, sondern zusammenhängend in einer Disziplin.
Die Informatik durchdringt in ihren Anwendungen fast alle Bereiche unseres Lebens. Deswegen hat die Informatik eine große Perspektive gerade in der interdisziplinären Forschung. Dies ist der Grund für das Studium eines nichtinformatischen Anwendungsfaches. So lernt man eine weitere Wissenschaftssprache und gewinnt damit eine breitere Perspektive bei der späteren Berufstätigkeit. Weiterhin sollten sich Informatikerinnen/Informatiker
aus den gleichen Gründen der gesellschaftlichen Auswirkungen ihrer Forschungen und Entwicklungen bewusst sein.
Zur Förderung der interdisziplinären Zusammenarbeit wurde an der RWTH Aachen das Forum Informatik eingerichtet, dem zur Zeit rund 70 Institute und Lehrstühle der verschiedenen Fakultäten angehören. Im DFG-Graduiertenkolleg
Software für mobile Kommunikationssysteme steht ebenfalls der interdisziplinäre Ansatz bei der Förderung entsprechender Promotionsvorhaben im Mittelpunkt.
Die allgemein angelegte Informatikausbildung eröffnet den Absolventinnen/Absolventen
eine sehr breite Auswahl von Tätigkeitsbereichen. Beispielsweise bieten alle Berufe, in denen die Informationstechnologie eingesetzt wird, Beschäftigungsmöglichkeiten. Als Einsatzgebiete sind vor allem Verwaltung (Banken, Versicherungen etc.), Automatisierungstechnik (Automobilindustrie, produzierendes Gewerbe usw.), Beratungsunternehmen, die Entwicklung von Hard- und Softwaresystemen, Datenbanken und Kommunikationssystemen zu nennen. Nicht zuletzt sollte auch auf die eigene sowie interdisziplinäre Forschung aufmerksam gemacht werden, die heute fast alle Bereiche der Wissenschaft durchdringt. Visualisierung in der medizinischen Diagnostik, Genomanalyse, Optimierung in der Wirtschaft, Computersimulation von teuren Experimenten sind nur einige Beispiele von Wissenschaftsbereichen, die ohne Informatik heute nicht existieren könnten.
Aufgrund der weiter zunehmenden Verbreitung und Bedeutung von Informations- und Kommunikationssystemen wächst ständig der Bedarf nach qualifizierten Informatikern und dürften sich auch in Zukunft sehr gute Beschäftigungsmöglichkeiten für qualifizierte Informatikerinnen/Informatiker
bieten.
Zur Aufnahme des Informatikstudiums an der RWTH im ersten Fachsemester benötigt man die allgemeine Hochschulreife oder eine als gleichwertig anerkannte Zugangsberechtigung; ein Praktikum wird nicht vorausgesetzt. Die Studienplätze werden durch die RWTH selbst vergeben. Zulassungsbeschränkungen (Numerus Clausus o.ä.) bestehen zur Zeit nicht. Ein Studienbeginn ist sowohl im Wintersemester als auch im Sommersemester möglich. Bei Studienbeginn im Sommersemester empfiehlt sich der Besuch der Studienberatung zur Erstellung eines individuellen Studienplans.
Detaillierte Informationen zu Einschreibungsangelegenheiten und Antragsformulare sind beim Studentensekretariat der RWTH
(Adresse: siehe Abschnitt 11.1.13. )
erhältlich. Über die Studienmöglichkeiten für
Ausländerinnen/Ausländer
informiert das
Akademische Auslandsamt
(Adresse: siehe Abschnitt 11.1.15. )
.
Wie schon aus der obigen Beschreibung der Informatik hervorgegangen sein sollte, beschäftigt man sich hier mit Aspekten der Informationsverarbeitung, die weit über die eigentliche Programmierung hinausgehen. Absolventinnen/Absolventen
sollten in der Lage sein, spezielle Probleme unter Zuhilfenahme formaler Ansätze zu strukturieren, sie zu modellieren und zu analysieren und aus den so gewonnenen Erkenntnissen Problemlösungen zu entwickeln. Dazu ist vor allem Abstraktionsfähigkeit nötig; entsprechend besitzen mathematische Methoden im gesamten Studium einen großen Stellenwert. Zur Auffrischung entsprechender Vorkenntnisse wird regelmäßig vor Studienbeginn ein
mathematischer Vorkurs
(siehe Abschnitt 1.6. )
angeboten.
Entgegen der Meinung vieler Laien ist ein Informatikstudium keine Programmierausbildung. Die Technik des Programmierens ist eine grundlegende Fertigkeit, die aufgrund der heute gängigen Beschreibungs- und Eingabeformate für Rechner benötigt wird. Sie kann mit den handwerklich-technischen Fähigkeiten aus dem Bereich der Elektronik verglichen werden, die von Nachrichtentechnikerinnen/Nachrichtentechnikern
,
Elektrotechnikerinnen/Elektrotechnikern
etc.
als Grundlage, aber nicht als eigentliches Ziel ihrer Ausbildung beherrscht werden müssen. Insofern stellt das Studium der Informatik mehr als eine Fortführung des im allgemeinen sehr programmier(sprachen)orientierten Informatikunterrichts an Schulen dar. Entsprechend sind Grundkenntnisse über Programmierung sowie der Besitz eines eigenen Computers zwar hilfreich, sollten aber nicht überbewertet werden. Als Vorbereitung empfiehlt sich die Teilnahme am
Vorkurs Informatik
(siehe Abschnitt 1.6. )
.
Gute Kenntnisse der englischen Sprache werden im Verlauf des Studiums unerlässlich, da diese das überwiegende Kommunikationsmittel in der Fachliteratur, auf Kongressen und bei der Pflege internationaler Kontakte ist.
In Studium und Beruf ist Teamarbeit gefragt, was von allen Beteiligten ein gewisses Maß an Kooperationsfähigkeit, Mitteilungsbereitschaft und Toleranz verlangt. Die "einsame Hackerin"
wird im allgemeinen weder eine übermäßig erfolgreiche Studentin noch die gesuchte Informatikerin im Beruf sein.
Ein größerer Anteil von weiblichen Studentinnen der Informatik ist erwünscht. Die Erfahrung hat gezeigt, dass Frauen im Informatikstudium keineswegs schlechter abschneiden als Männer. (Eher ist das Gegenteil der Fall.) Diese Beobachtung sollte eigentlich selbstverständlich sein, wird aber dennoch hier erwähnt, weil das Bild der Informatik an Schulen oft durch (männliche) "Freaks"
und
"Hacker"
geprägt ist. Gerade Frauen, die keinen Computer besitzen und sich nicht zu den
"Hackerinnen"
zählen, sollten sich zum Informatikstudium ermutigen lassen, denn dafür sind ein kritischer Verstand, die Bereitschaft, mit anderen Menschen zu arbeiten, und Freude am logischen Denken wesentlich wichtiger.
Am ersten Vorlesungstag jedes Semesters findet jeweils eine Einführungsveranstaltung für Studienanfängerinnen/Studienanfänger
sowie für Studierende höherer Fachsemester statt (Zeit und Ort: siehe Aushänge, Webseiten der
zentralen Studienberatung oder auf der
Hauptseite der Fachgruppe Informatik). In diesen Veranstaltungen werden aktuelle Informationen zu Studien- und Prüfungsangelegenheiten bekanntgegeben, die Teilnahme ist daher dringend zu empfehlen.
Jeweils vor der Vorlesungszeit des Wintersemesters wird ein zweiwöchiger Vorkurs Informatik für
Studienanfängerinnen/Studienanfänger
des Diplomstudiengangs Informatik angeboten. Ziel dieses Kurses ist es, Vorkenntnisse aus dem Bereich der Informatik zu vermitteln oder aufzufrischen, um den
Teilnehmerinnen/Teilnehmern
einen leichteren Einstieg in das Studium zu ermöglichen. Da eine elementare Einführung in die Rechnerbenutzung gegeben wird, ist die Teilnahme insbesondere für Studierende, die noch nicht viel Erfahrung im technischen Umgang mit Rechnern haben, sinnvoll.
Darüber hinaus wird ein mathematischer Vorkurs für solche
Studienanfängerinnen/Studienanfänger
an der RWTH angeboten, die keinen Leistungskurs Mathematik besucht haben oder deren Abitur schon länger zurückliegt. Dieser dauert ca.
sechs Wochen und beginnt Ende August/Anfang September, wobei sich die beiden letzten Wochen mit dem Vorkurs Informatik überschneiden. Weitere Informationen sind bei der
Zentralen Studienberatung
(Adresse: siehe Abschnitt 11.1.11. )
erhältlich.
Starthilfe Informatik. Appelrath, Boles, Claus, Wegener, Teubner-Verlag, Oktober 1998.
Studium Informatik. Busemann, Michael, Dreisam Verlag, Köln, 1991.
Studien- und Forschungsführer Informatik. Münch, Brauer, Springer, 3. edition, 1996.
Das Handbuch für Studienanfänger. Seidenspinner, Gundolf, Heyne Verlag, 1992.
Keine Angst vor dem Studienbeginn. Schumann, Diethelm, Frisch, Marion, Dreisam Verlag, Köln, 4. Aufl. 1991.
Ich will studieren. Alles, was künftige Studierende wissen müssen. Herrmann, Dieter, Eichborn Verlag, Frankfurt/Main 1993.
Studierfähigkeit konkret. Finkenstaedt/Heldmann (Hrsg.), K. H. Bock Verlag, 1989.
Mit Erfolg studieren. Studienorganisation und Arbeitstechniken. Hülshoff, Kaldewey, C.H. Beck Verlag Tübingen 1993.
Studentische Arbeitsmethodik. Effizienter studieren -- erfolgreicher im Beruf. Wagner und Wolf, Gabal-Verlag. Speyer 1991.
Am Institut für Psychologie wurde ein webbasierter Studienberatungstest für die Fächer Informatik, Elektrotechnik und Technische Informatik entwickelt, der seit August 2002 online ist. Wer noch etwas orientierungslos ist, was seine Studienfachwahl betrifft oder unsicher bezüglich seiner Eignung, dem kann das Self Assessment eine Entscheidungshilfe sein. Es werden u.a. logisches Denkvermögen, mathematisches Verständnis und Interesse getestet. Neben einem individuellen Feedback gibt es auch Tipps für den weiteren Prozess der Studienfachwahl.
Das Studium der Informatik gliedert sich in zwei Teile, das Grundstudium ("erster Studienabschnitt"
) und das Hauptstudium (
"zweiter Studienabschnitt"
);
siehe Abschnitt 4.
, welche jeweils durch Prüfungen abgeschlossen werden. An der RWTH ist es durch die Diplomprüfungsordnung für den Studiengang Informatik
(DPO vom 26.3.1997, zweite Änderung vom 29.5.2002) und die Studienordnung (
StO vom 5.7.1999, zweite Änderung vom 29.5.2002 sowie
Änderung vom 2.12.2002) geregelt. Sofern nicht anders angegeben, beziehen sich die folgenden Ausführungen auf diese beiden Ordnungen. Detaillierte Hinweise zu den Anwendungsfächern finden Sie
in Abschnitt 6.
.
Im Grundstudium sollen die fachlichen und methodischen Grundkenntnisse der Informatik vermittelt werden; diese sind dann in der Diplom-Vorprüfung (siehe Abschnitt 3. )
nachzuweisen. Als Zulassungsvoraussetzungen zu den einzelnen Fachprüfungen sind verschiedene Leistungsnachweise (
Übungs-, Praktikums- und Proseminarscheine) zu erwerben. Diejenigen Leistungsnachweise, die keinem Prüfungsfach zugeordnet sind (z.B.
Proseminar), sind vor der Aushändigung des Zeugnisses vorzulegen.
Die Übungen dienen der Vertiefung des Vorlesungsstoffs und sollen sicherstellen, dass man sich mit dem Inhalt der Veranstaltung erfolgreich auseinandergesetzt hat. Da die Bedingungen zum Erwerb eines Übungsscheins (erfolgreiche Bearbeitung von Hausaufgaben und/oder einer Klausur sowie ggf.
Vorrechnen von Aufgaben in der Übungsstunde) von Veranstaltung zu Veranstaltung variieren, werden sie zu Beginn der entsprechenden Vorlesungen/Übungen bekanntgegeben.
In einem Proseminar ist im allgemeinen eine Ausarbeitung zu einem bestimmten Spezialthema anzufertigen und die Ergebnisse in einem Vortrag vorzustellen.
Die Teilnahme an Proseminar sowie Softwarepraktikum (im 3.
oder 4.
Semester) erfordert entsprechende Grundkenntnisse. Zulassungsvoraussetzung ist daher das Bestehen mindestens einer der Teilprüfungen zu den Vorlesungen
"Programmierung"
(erstes Semester) bzw.
"Datenstrukturen und Algorithmen"
(zweites Semester).
Die Einhaltung des empfohlenen Studienverlaufsplans ist dringend anzuraten, da einerseits viele Veranstaltungen inhaltlich aufeinander aufbauen und andererseits nur so terminliche Überschneidungen ausgeschlossen werden können.
| |
Sem. |
Vorlesung |
LN |
TP |
| Informatik I |
1 |
Programmierung (V4,Ü2) |
x |
x«1» |
| |
2 |
Datenstrukturen und Algorithmen (V4,Ü2) |
|
x«1» |
| Informatik II |
2 |
Rechnerstrukturen (V4,Ü2) |
|
x |
| |
3 |
Systemprogrammierung (V2,Ü2) |
|
x |
| Informatik III |
3 |
Berechenbarkeit u. Komplexität (V3,Ü1) |
|
x |
| |
4 |
Automatentheorie u. Formale Sprachen (V3,Ü1) |
|
x |
| Weitere Veranstaltungen |
3 |
Elektronische Grundlagen f. Informatiker (V3,Ü1) |
x |
|
| |
3 |
Proseminar«1» (3. oder 4. Sem.) (V-,Ü2) |
x |
|
| |
4 |
Softwarepraktikum«1» (3. oder 4. Sem.) (V-,Ü3) |
x |
|
| |
4 |
Hardwarepraktikum (V-,Ü3) |
x |
|
| Mathematik I |
1 |
Analysis für Informatiker (V4,Ü2) |
x |
|
| |
2 |
Differentialgleichungen und Numerik (V3,Ü1) |
|
x |
| |
4 |
Einführung i. d. Stochastik f. Informatiker (V3,Ü1) |
|
x |
| Mathematik II |
1 |
Lineare Algebra I (V4,Ü2) |
x |
x |
| |
2 |
Diskrete Strukturen (V3,Ü1) |
|
x |
| |
3 |
Mathematische Logik (V3,Ü1) |
x |
|
LN -- Leistungsnachweis erforderlich
TP -- Teilprüfung zu absolvieren
«1» -- Teilnahmevoraussetzung für Proseminar und Softwarepraktikum ist Bestehen von mindestens einer der beiden Teilprüfungen
"Programmierung"
und
"Datenstrukturen und Algorithmen"
.
Studierende, die eine Bescheinigung nach § 48
BAföG benötigen, können
-
das
bereits ausgefüllte Formblatt Nr. 5,
-
die fraglichen Nachweise sowie
-
den Studierendenausweis oder eine Studienbescheinigung
beim Diplomprüfungsausschuß Informatik
(Adresse: siehe Abschnitt 11.1.4. )
abgeben und die Bestätigung zusammen mit den vorgelegten Unterlagen nach zwei Tagen abholen.
Die Bescheinigung wird ausgestellt, wenn folgende Prüfungsleistungen erbracht wurden:
-
nach dem
4. Fachsemester: eine der sechs Fachprüfungen der Diplom--Vorprüfung sowie sechs weitere Prüfungselemente,
-
nach dem
5. Fachsemester: zwei der sechs Fachprüfungen sowie acht weitere Prüfungselemente,
-
nach dem
6. Fachsemester: bestandene Diplom--Vorprüfung.
Prüfungselemente sind Fachprüfungen, Teilprüfungen oder Leistungsnachweise, die gemäß Studienplan im Grundstudium zu erbringen sind. Hierbei werden im
Anwendungsfach Betriebswirtschaftslehre die beiden Teilprüfungen einzeln und im
Anwendungsfach Medizin jeweils zwei Übungsscheine als ein Leistungsnachweis gezählt. Werden Übungsscheine nicht ausgehändigt, sondern in Form einer Liste an das ZPA weitergegeben, so sind diese durch das ZPA auf dem Formblatt zu bestätigen; entsprechendes gilt für Fachprüfungen sowie Teilprüfungen.
Weitere Auskünfte erteilt das BAföG--Amt (Adresse: siehe Abschnitt 11.1.18. )
.
Bei Fragen zum Grundstudium wenden Sie sich bitte an den Fachstudienberater für das Grundstudium Informatik:
Dr. Ralf Schlüter
Ahornstr. 55
52074 Aachen
Tel: 0241/80-21022
gstube@informatik.rwth-aachen.de
Sprechstunde: http://studienberatung.informatik.rwth-aachen.de/termin-grundstudium.html
Die folgenden Ausführungen beziehen sich auf die Diplomprüfungsordnung für den Studiengang Informatik (DPO) vom 26.3.1997 bzw. zweite Änderung vom 29.5.2002.
Die Diplom-Vorprüfung umfasst Prüfungen in den folgenden Fächern. Angegeben ist jeweils das Semester, an dessen Ende die Prüfung bei regulärem Studienverlauf gemäß dem Studienplan (siehe Abschnitt 2.1. )
stattfindet.
-
Informatik I:
-
zweistündige Klausur über Programmierung sowie eine
-
zweistündige Klausur über Datenstrukturen und Algorithmen
-
Informatik II:
-
zweistündige Klausur über Rechnerstrukturen sowie eine
-
zweistündige Klausur über Systemprogrammierung
-
Informatik III:
-
zweistündige Klausur über Berechenbarkeit und Komplexität sowie eine
-
zweistündige Klausur über Automatentheorie und Formale Sprachen
-
Mathematik I:
-
zweistündige Klausur über Differentialgleichungen und Numerik sowie eine
-
zweistündige Klausur über Einführung in die Stochastik für Informatiker
-
Mathematik II:
-
zweistündige Klausur über Lineare Algebra I sowie eine
-
zweistündige Klausur über Diskrete Strukturen
-
Anwendungsfach
(siehe auch Abschnitt 6. )
-
Betriebswirtschaftslehre: vier höchstens eineinhalbstündige Klausuren
(erstes bis drittes Semester) oder
-
Elektrotechnik: vierstündige Klausur (viertes Semester) oder
-
Mathematik: mündliche Prüfung (viertes Semester) oder
-
Physik: mündliche Prüfung (viertes Semester) oder
-
Biologie: zweistündige Klausur (drittes Semester) oder
-
Chemie: mündliche Prüfung (viertes Semester) oder
-
Maschinenbau: je nach Vertiefungsrichtung
(siehe Abschnitt 6.7. )
mündliche oder schriftliche Prüfung (viertes Semester) oder
-
Medizin: zwei zweistündige Klausuren (erstes bzw. viertes Semester) oder
-
Philosophie: mündliche Prüfung (viertes Semester) oder
-
Psychologie: mündliche Prüfung (viertes Semester).
Die Prüfungstermine hängen im Zentralen Prüfungsamt (ZPA)
(Adresse: siehe Abschnitt 11.1.14. )
aus. Die Termine der Prüfungen in Informatik I-III und Mathematik I,II sowie zum Teil auch die Prüfungstermine der Anwendungsfächer finden Sie auch im
CAMPUS, dem elektronischen Veranstaltungsverzeichnis der RWTH unter
"Prüfungen"
. Anwendungsfachprüfungen werden jedoch zum Teil auch nur per Aushang bekanntgegeben.
Alle Prüfungen finden grundsätzlich in der vorlesungsfreien Zeit im Anschluss an jedes Semester statt, d.h.
jede Prüfung wird zweimal jährlich angeboten.
Das Zentrale Prüfungsamt (ZPA)
(Adresse: siehe Abschnitt 11.1.14. )
der RWTH Aachen wickelt im Auftrag des Diplomprüfungsausschusses Informatik die Organisation des Prüfungsbetriebs ab.
Die/Der
Studierende muss sich dort zu jeder (schriftlichen oder mündlichen) Prüfung anmelden. Die Meldetermine sind nach Studiengängen eingeteilt und liegen im Wintersemester (Prüfungen Mitte Februar bis Mitte April) erfahrungsgemäß Mitte Dezember, im Sommersemester (Prüfungen Mitte Juli bis Mitte Oktober) Ende Mai oder Anfang Juni. Die genauen Termine werden durch
Aushang bekanntgegeben. Sie sind einzuhalten, da der Prüfungsausschuss Nachmeldungen nur in besonders begründeten Ausnahmefällen genehmigt.
Die Vorlesungen und Anwendungfächer werden beim ZPA durch Nummern gekennzeichnet, die folgende Tabelle enthält die wichtigsten Nummern:
| Vorlesung |
Nummer |
| Programmierung |
161 |
| Datenstrukturen und Algorithmen |
162 |
| Rechnerstrukturen |
163 |
| Systemprogrammierung |
164 |
| Berechenbarkeit und Komplexität |
165 |
| Automatentheorie und Formale Sprachen |
166 |
| Lineare Algebra I |
167 |
| Diskrete Strukturen |
168 |
| Differentialgleichungen und Numerik |
107 |
| Einführung in die Stochastik für Informatiker |
108 |
| Anwendungsfach |
Nummer |
| BWL Externes und Internes Rechnungswesen sowie Buchhaltung und Abschluss |
112 |
| BWL Produktions-, Beschaffungs- und Absatzwirtschaft |
113 |
| Mathematik |
116 |
| Physik |
117 |
| Biologie |
125 |
| Chemie |
119 |
| Elektrotechnik |
115 |
| Maschinenbau Produktionstechnik |
131 |
| Maschinenbau Automatisierungstechnik |
132 |
| Maschinenbau Konstruktionstechnik |
133 |
| Maschinenbau Energie- und Verfahrenstechnik |
134 |
| Medizin Biometrie und Morphometrie |
170 |
| Medizin Biochemie und Physiologie |
171 |
| Philosophie |
122 |
| Psychologie |
129 |
Seit kurzem befindet sich das "Virtuelle Zentrale Prüfungsamt"
in der Pilotphase. Über das
CAMPUS-Informationssystem werden in Zukunft einige der Dienstleistungen des Zentralen Prüfungsamtes (ZPA) online verfügbar gemacht. In mehreren Phasen werden die Funktionen für Studierende und Prüfende in das System integriert.
-
Phase 1: Abfrage von Notenspiegel und Anmeldestatus zu Prüfungen sowie Ausdruck einer Bescheinigung der Prüfungsleistungen durch die Studierenden
-
Phase 2: An- und Abmeldung zu Prüfungen durch die Studierenden
-
Phase 3: Noteneingabe und Abruf der Anmeldungen zu Prüfungen durch die Prüfenden
Die Funktionen der Phase 1 stehen ab 10. Februar 2004 über CAMPUS-Office im Pilotbetrieb zur Verfügung. In CAMPUS-Office wurde die Rubrik Zentrales Prüfungsamt eingerichtet, unter der die verschiedenen Funktionalitäten zur Verfügung gestellt werden.
Ca.
14 Tage nach den Meldeterminen werden im ZPA die Zulassungslisten ausgehängt. Diese Listen sind auf Vollständigkeit und Korrektheit zu überprüfen.
Sind in einem Prüfungsfach als Zulassungsvoraussetzung Leistungsnachweise zu erbringen, so müssen diese dem ZPA bis spätestens eine Woche nach dem Ende der Vorlesungszeit vorgelegt werden. Andernfalls widerruft der Prüfungsausschuss die Zulassung zu der entsprechenden Prüfung. Einige Lehrpersonen melden die Erteilung von Leistungsnachweisen direkt an das ZPA, so dass in diesen Fällen kein erneuter Gang dorthin erforderlich ist.
Es gibt drei Möglichkeiten der Prüfungsabmeldung:
-
Rücktrittsrecht: Bis spätestens eine Woche vor dem jeweiligen Prüfungstermin kann die Meldung ohne Angabe von Gründen zurückgezogen werden (z.B.: Klausurtermin am Mittwoch - ein Rücktritt ist dann bis einschließlich Mittwoch der der Klausur vorhergehenden Woche möglich). Hierzu ist im ZPA ein Zettel auszufüllen, oder dem ZPA ist rechtzeitig per Einschreiben ein formloser Brief zuzuleiten.
-
Krankheit: Die rechtzeitige Vorlage (vor dem Prüfungstermin) oder Zusendung (Datum des Poststempels) eines Attests an das ZPA hat die Abmeldung der Prüfungen in dem Zeitraum der Erkrankung zur Folge. Zu spät eingereichte Atteste werden vom Prüfungsausschuss nur bei ausreichender Begründung anerkannt.
-
Der Prüfungsausschuss kann auch kurzfristige Rücktrittsanträge genehmigen, in denen der oder die Studierende mit triftigen Gründen darlegt, warum die Teilnahme an der Prüfung nicht möglich ist. Die Gründe müssen allerdings schwerwiegend sein, um anerkannt zu werden (z.B.
Todesfall im engeren Familienkreis).
Achtung: Abgemeldete Prüfungen müssen in dem (späteren) Semester, in dem sie nachgeholt werden, im ZPA wieder neu angemeldet werden.
Das ZPA meldet der Prüferin/dem Prüfer
die zugelassenen
Kandidatinnen/Kandidaten
.
Die Prüferin/Der Prüfer
selbst gibt die notwendigen Informationen zur Prüfung (Hilfsmittel, Ort, Zeit usw.) in der zugehörigen Vorlesung sowie im
CAMPUS bekannt, führt die Prüfung durch und beurteilt sie. Im Fall von Klausuren wird das Ergebnis spätestens nach sechs Wochen durch Aushang im Institut
der Prüferin/des Prüfers
bekanntgegeben, bei mündlichen Prüfungen wird es sofort mitgeteilt. Im Falle der Wiederholung einer schriftlichen Prüfung wird die Entscheidung
"nicht ausreichend"
gemäß
DPO
§ 15
Abs. 2 nur nach einer mündlichen Ergänzungsprüfung getroffen, die üblicherweise der Klausur mit kurzem zeitlichen Abstand folgt. Ergänzungsprüfungen, die sich über zwei Vorlesungen erstrecken, werden in der Regel von
derjenigen Prüferin/demjenigen Prüfer
abgenommen, in
deren/dessen
Teilprüfung die geringere Punktzahl bzw. Note erzielt wurde.
Nach Abschluss der Prüfung gibt die Prüferin/der Prüfer
die Note an das ZPA, das nun die Prüfungsgesamtsituation aller Studierenden ermittelt. Wiederholungsprüfungen sind ebenfalls erneut im ZPA anzumelden. Die Wiederholung einer bestandenen Fachprüfung ist nicht möglich.
In den Fächern Informatik I,II,III und Mathematik I,II besteht die Prüfung aus jeweils zwei Klausuren (Teilprüfungen) zu je zwei Stunden, die in der vorlesungsfreien Zeit nach der jeweiligen Vorlesung geschrieben werden können. Jede Teilprüfung wird bezüglich Anmeldung, Abmeldung, Durchführung, Bewertung, Wiederholung usw.
wie eine Prüfung behandelt. Eine Teilprüfung, die mit mindestens
"ausreichend"
bewertet wurde, kann nicht wiederholt werden. Die Prüfung gilt als bestanden, wenn das Mittel der Noten der Teilprüfungen 4.0 oder besser ergibt und keine Teilprüfung mit 5.0 bewertet wurde. D.h. eine Note von 4.7 in einer Teilprüfung kann durch eine 3.3 (oder besser) in der anderen Teilprüfung ausgeglichen werden. Aus dem Mittel der Teilprüfung ergibt sich die Fachnote der Prüfung.
Die endgültige Entscheidung für eines der angebotenen Anwendungsfächer (siehe Abschnitt 6. )
wird durch die Ablegung der (ersten) entsprechenden Diplom-Vorprüfung getroffen. Bis zum Abschluss der gesamten Diplom-Vorprüfung ist dann nur noch ein
einmaliger Wechsel möglich.
Lauten die Fachnoten in allen sechs Prüfungsfächern der Diplom-Vorprüfung "ausreichend"
oder besser, so wird die Gesamtnote gemäß
DPO
§ 14
Abs. 4 durch Mittelwertbildung der Fachnoten errechnet.
Das ZPA fertigt das Zeugnis an, das erfahrungsgemäß ab Mitte Mai (für Prüfungen im Wintersemester) bzw.
ab Mitte November (für Prüfungen im Sommersemester) dort abgeholt werden kann. Dazu müssen vorher die Leistungsnachweise, die keiner Fachprüfung zugeordnet sind, beim ZPA vorgelegt werden. Bevor nicht alle Anforderungen zum Vordiplom dem ZPA vorliegen, wird das Zeugnis nicht vorbereitet.
Im Hauptstudium sollen weitergehende Kenntnisse der Informatik erworben werden; insbesondere erfolgt eine Spezialisierung in einem Vertiefungsfach. Die zu besuchenden Lehrveranstaltungen können individuell zusammengestellt werden unter der Nebenbedingung, dass die vier Fächer Theoretische Informatik, Praktische Informatik, Vertiefungsfach und Anwendungsfach (siehe Abschnitt 6. )
angemessen vertreten sind; ggf.
sind weitere Restriktionen bzgl.
des Anwendungsfachs zu beachten. In den Fächern Theoretische und Praktische Informatik sind Veranstaltungen im Umfang von 18 Semesterwochenstunden
(Eine Semesterwochenstunde (SWS) entspricht einer 45minütigen Lehrveranstaltung pro Woche während der Vorlesungszeit eines Semesters.)
zu besuchen, darunter jeweils ein Seminar, dessen Schein zu erwerben ist. In den Seminaren sind im allgemeinen Ausarbeitungen zu einem bestimmten Spezialthema anzufertigen und die Ergebnisse in einem Vortrag vorzustellen. Im Vertiefungsfach sind 19 SWS zu belegen; hier sind ein Seminar- oder Praktikumsschein sowie ein Übungsschein zu erwerben. Der Erwerb weiterer Übungsscheine wird dringend empfohlen. Gemäß § 8, Abs. 6 der Studienordnung sollen die Seminar- und Praktikumsscheine bei verschiedenen Lehrpersonen erworben werden.
Obwohl das Hauptstudium formal erst nach dem Ablegen der Diplom-Vorprüfung beginnt, können durchaus schon vorher einzelne Veranstaltungen des zweiten Studienabschnitts belegt werden. Dies gilt ohne Einschränkungen für Vorlesungen und Übungen; die Zulassung zu den Seminaren und Praktika des Hauptstudiums setzt dagegen die bestandene Diplom-Vorprüfung oder das Studium im fünften Fachsemester voraus (§ 8, Abs. 5 der Studienordnung). Ein vorgezogener Beginn des Hauptstudiums kann speziell dann sinnvoll sein, wenn nur noch wenige Prüfungselemente des Grundstudiums zu absolvieren sind.
Nach dem erfolgreichen Bestehen der Diplomprüfung (siehe Abschnitt 5. )
erhält man den akademischen Grad
Diplom-Informatikerin
bzw.
Diplom-Informatiker (Dipl.-Inform.)
.
Die einführenden Bemerkungen machen bereits deutlich, dass es im Hauptstudium (im Gegensatz zum Grundstudium) keine verbindlichen Vorschriften über die Wahl einzelner Veranstaltungen gibt. Diese Tatsache führt beim Übergang vom Grund- zum Hauptstudium erfahrungsgemäß zu einer gewissen Orientierungslosigkeit. Dem soll u.a.
durch das Mentorenprogramm (
Beauftragte/Beauftragter
:
siehe Abschnitt 11.1.8.
) begegnet werden: Studierende der Informatik erhalten bei Abschluss der Diplom-Vorprüfung eine Lehrperson der Informatik zugeordnet, mit der sie (auf freiwilliger Basis) regelmäßig so lange Beratungsgespräche führen können, bis sie im Zuge ihrer Diplomarbeit fest betreut werden. Dieses Angebot richtet sich insbesondere an solche Studierende, die nicht aus eigener Initiative eine Beratung durch die Lehrpersonen in Anspruch nehmen.
Das Ausbildungsziel in den Fächern Theoretische und Praktische Informatik besteht darin, die im Grundstudium erworbenen Kenntnisse über die Grundlagen der Informatik zu erweitern. Entsprechend sollten zentrale Teilgebiete der Informatik sowohl im Studienpensum als auch in den mündlichen Diplomprüfungen (siehe Abschnitt 5. )
gebührende Berücksichtigung finden. Die folgende Liste gibt einen ungefähren Überblick über Kernvorlesungen der Theoretischen Informatik, erhebt aber keinerlei Anspruch auf Vollständigkeit:
-
Algorithmentheorie (z.B.
Effiziente Algorithmen)
-
Automatentheorie
-
Kodierungs- und Informationstheorie
-
Deduktions- und Termersetzungssysteme
-
Komplexitätstheorie
-
Kryptographie
-
Temporale Logik und Model-Checking
-
Rekursionstheorie
-
Theorie der Programmierung (z.B.
Semantik und Kontrollstrukturen von Programmiersprachen, Programmverifikation)
-
Theorie verteilter Systeme und paralleler Algorithmen
Folgende Aufstellung mag eine Orientierung zur Praktischen Informatik geben:
-
Betriebssysteme
-
Compilerbau
-
Datenkommunikation und verteilte Systeme
-
Deklarative Programmierung
-
Informationssysteme (einschl.
Datenbanken)
-
Muster- und Spracherkennung
-
Parallele Programmierung
-
Softwaretechnik
-
Computergraphik
-
Eingebettete Systeme
-
Computerunterstütztes Lernen und Wissensstrukturierung
-
Medieninformatik
Es sei angemerkt, dass die Veranstaltungen im Hinblick auf eine mündliche Prüfung nicht beliebig miteinander kombiniert werden können. Rechtzeitige Rücksprache mit den
Prüferinnen/Prüfern
ist daher dringend anzuraten. Ferner ist durch ein breit angelegtes Hauptstudium und eine entsprechende Wahl von
Prüferinnen/Prüfern
eine Überschneidung der vereinbarten Prüfungsinhalte zu vermeiden.
Im Vertiefungsfach soll in Teilgebieten der Informatik vertieftes Wissen erworben werden; aus ihm geht im allgemeinen die Diplomarbeit hervor. Dies ist aber keineswegs zwingend der Fall, insbesondere dann nicht, wenn die Diplomarbeit nicht von einer Lehrperson der Informatik betreut wird (externe Diplomarbeit)(vgl.
Abschnitt 5.7.5. )
. Die zur Zeit angebotenen Vertiefungsgebiete sind
in Abschnitt 5.5.
aufgelistet
; weitergehende Informationen finden Sie im Verzeichnis der Lehreinheiten
(Abschnitt 9.1. )
. Ist bei Beginn des Hauptstudiums noch keine Neigung im Hinblick auf in Frage kommende Vertiefungsgebiete erkennbar, so sollte man sich zunächst durch den Besuch von
"Einstiegsvorlesungen"
einen gewissen Überblick verschaffen. Als solche eignen sich in der Regel diejenigen Veranstaltungen, die in der Beschreibung des jeweiligen Vertiefungsgebiets an vorderer Stelle genannt sind. In der nächsten Orientierungsstufe ist die Teilnahme an einem Seminar und/oder Praktikum aus dem betreffenden Themengebiet zu empfehlen; derartige Veranstaltungen bieten üblicherweise einen direkten Einstieg in die Thematik eines Vertiefungsfachs oder einer möglichen Diplomarbeit. Da die vorlesungsfreie Zeit in der Regel in die Vorbereitungszeit einbezogen wird, findet die Vergabe von Seminarthemen meist am Ende des vorangehenden Semesters statt; entsprechend sollte man sich frühzeitig um einen Platz bemühen. Die Ankündigung von Seminaren erfolgt durch Aushang und im
Veranstaltungs-Informationssystem CAMPUS. Ggf. werden Seminar- und Praktikumsplätze durch ein zentrales Vergabeverfahren verteilt.
Die Lehrpersonen sind gerne zu Auskünften bereit; auch im Hinblick auf die weitere sinnvolle Planung des Hauptstudiums nach Wahl eines Vertiefungsgebiets ist eine frühzeitige Absprache ratsam.
Bei Fragen zum Hauptstudium wenden Sie sich bitte an den Fachstudienberater für das Hauptstudium Informatik:
Dipl.-Inform. Martin Habbecke
Ahornstr. 55
52074 Aachen
Tel: 0241/80-21816
hstube@informatik.rwth-aachen.de
Sprechstunde: http://studienberatung.informatik.rwth-aachen.de/termin-hauptstudium.html
Die Diplomprüfung umfasst eine Diplomarbeit sowie mündliche Prüfungen in den folgenden vier Fächern:
-
Theoretische Informatik (12 SWS)
-
Praktische Informatik (12 SWS)
-
Vertiefungsfach (12 SWS)
-
Anwendungsfach
(siehe Abschnitt 6. )
-
Betriebswirtschaftslehre (schriftliche Prüfungen über 11 SWS) oder
-
Elektrotechnik (10 SWS) oder
-
Mathematik (10 SWS) oder
-
Physik (10 SWS) oder
-
Biologie (8 SWS) oder
-
Chemie (8 SWS) oder
-
Maschinenbau (10 SWS) oder
-
Medizin (8 SWS) oder
-
Philosophie (8 SWS) oder
-
Psychologie (8 SWS).
In Klammern ist jeweils der Mindestumfang an Vorlesungsstunden angegeben, über die sich die Prüfung erstreckt. Bei den in der Studienordnung (§ 16) angegebenen Gesamt-SWS (jeweils 18 bei Theoretischer und Praktischer Informatik, 19 im Vertiefungsfach) werden Übungen, Seminare und Praktika mitgerechnet.
Neben den allgemeinen Voraussetzungen wie der abgeschlossenen Diplom--Vorprüfung und der Immatrikulation in Informatik sind folgende Leistungsnachweise vorzulegen (§ 17 der DPO und § 17 der Studienordnung):
-
bei der Meldung zur Prüfung im Fach Theoretische Informatik:
-
Seminar über Theoretische Informatik
-
bei der Meldung zur Prüfung im Fach Praktische Informatik:
-
Seminar oder Praktikum über Praktische Informatik (insgesamt darf nur maximal ein Praktikum eingebracht werden)
-
bei der Meldung zur Prüfung im Vertiefungsfach:
-
Seminar über Theoretische Informatik (siehe 1.)
-
Seminar oder Praktikum über Praktische Informatik (siehe 2.)
-
Seminar oder Praktikum im Vertiefungsfach (insgesamt darf nur maximal ein Praktikum eingebracht werden, also in Praktischer Informatik ODER im Vertiefungsgebiet)
-
Übungen im Vertiefungsfach im Umfang von mindestens zwei SWS
Die beiden letztgenannten Leistungsnachweise müssen von
der Prüferin/dem Prüfer
des Vertiefungsfachs stammen oder entsprechend anerkannt werden.
-
bei der Meldung zur Prüfung im Anwendungsfach:
-
bei der Meldung zur letzten der schriftlichen Prüfungen im Anwendungsfach Betriebswirtschaftslehre:
-
Leistungsnachweis in BWL D: Investition und Finanzierung
-
bei der Meldung zur Prüfung im Anwendungsfach Elektrotechnik:
-
keine zusätzliche Vorraussetzung
-
bei der Meldung zur Prüfung im Anwendungsfach Mathematik:
-
keine zusätzliche Vorraussetzung
-
bei der Meldung zur Prüfung im Anwendungsfach Physik:
-
keine zusätzliche Vorraussetzung
-
bei der Meldung zur Prüfung im Anwendungsfach Biologie:
-
bei der Meldung zur Prüfung im Anwendungsfach Chemie:
-
Übungen in Theoretischer, Molekularer oder Organischer Chemie
-
bei der Meldung zur Prüfung im Anwendungsfach Maschinenbau:
-
bei der Meldung zur Prüfung im Anwendungsfach Medizin:
-
Studienarbeit
-
Übungen in Medizin
-
bei der Meldung zur Prüfung im Anwendungsfach Philosophie:
-
bei der Meldung zur Prüfung im Anwendungsfach Psychologie:
-
Experimentelles Praktikum
-
Übungen in Psychologie
-
bei der Meldung zur Diplomarbeit: alle unter 3. genannten Leistungsnachweise.
Wird in der Diplomprüfung das Anwendungsfach gegenüber der Diplom--Vorprüfung gewechselt, so sind zusätzlich die entsprechenden Leistungsnachweise des Grundstudiums vorzulegen. Nähere Angaben dazu finden Sie
in Abschnitt 6.12.
.
Die mündlichen Prüfungen und die Diplomarbeit können studienbegleitend abgelegt werden, dabei gilt die Freiversuchsregelung (siehe Abschnitt 5.6.4. )
. Wird die Diplomarbeit als letztes erbracht, so muss sie spätestens 3 Monate nach der letzten Fachprüfung ausgegeben werden.
Die Diplomarbeit und jede Fachprüfung müssen im ZPA angemeldet werden, wobei gleichzeitig die jeweils als Zulassungsvoraussetzung (siehe Abschnitt 5.2. )
geforderten Leistungsnachweise vorzulegen sind.
Gemäß § 18, Abs. 4 der DPO sollen die mündlichen Prüfungen
einer Kandidatin/eines Kandidaten
von verschiedenen Prüfenden abgenommen werden. Gemäß § 13, Abs. 2 der
DPO kann eine Prüfung von einem oder mehreren Prüfenden abgenommmen werden. Durch die Wahl mehrerer Prüfender für eine Prüfung können ggf.
--- nach Absprache mit den Prüfenden --- die prüfbaren Kombinationen von Lehrveranstaltungen erweitert werden.
Bei der Anmeldung zu Diplomprüfungen erhält man vom ZPA einen Laufzettel. Dieser ist dann zu jeder Prüfung vorzulegen. Bitte Namen und Matr.-Nr. eintragen. Der Laufzettel wird nach der letzten Prüfung im Sekretariat am Lehrstuhl I abgegeben.
Studierende, die BAföG--Mittel erhalten haben, müssen wegen der BAföG--Teilerlassverordnung spätestens bei der Meldung zur letzten Prüfung auch eine Kopie des letzten Bewilligungsbescheids vorlegen.
Die folgenden Tabellen geben eine Übersicht aller Lehrpersonen, die zur Zeit als mündliche Prüferinnen/Prüfer
und
Gutachterinnen/Gutachter
von Diplomarbeiten in der Diplomprüfung des Studiengangs Informatik an der RWTH Aachen zugelassen sind; die aktuelle Aufstellung findet sich im
WWW und wird zu Beginn jedes Semesters in der Einführungsveranstaltung bekanntgegeben.
Bitte beachten Sie, dass gemäß § 6, Abs. 3 der DPO
eine Kandidatin/ein Kandidat
lediglich ein Vorschlagsrecht besitzt; vor der Anmeldung zur Prüfung ist daher eine Absprache mit
der Prüferinnen/dem Prüfer
unerlässlich. Gemäß § 16, Abs. 7 der Studienordnung darf eine Vorlesung Gegenstand höchstens einer Prüfung sein. Vermeiden Sie darüber hinaus durch ein breit angelegtes Hauptstudium und eine entsprechende
Prüferinnenwahl/Prüferwahl
eine Überschneidung der vereinbarten Prüfungsgebiete. Sollte eine gewünschte (und zur Prüfung bereite) Lehrperson nicht in der Aufstellung enthalten sein, so ist deren Zulassung beim Diplomprüfungsausschuss Informatik
(Adresse: siehe Abschnitt 11.1.4. )
zu beantragen; nähere Auskünfte erteilt die Fachstudienberatung für das Grundstudium
(Adresse: siehe Abschnitt 11.1.5. )
und für das Hauptstudium
(Adresse: siehe Abschnitt 11.1.6. )
.
In den Abschnitten 5.5.2.
und 5.5.3.
sind mögliche Kombinationen von Lehrveranstaltungen in der Theoretischen bzw.
Praktischen Informatik angegeben. Diese Kombinationen dienen lediglich als Orientierung, ersetzen aber nicht die Absprache der Prüfungsinhalte mit den Prüfern.
Nähere Informationen zu den Vertiefungsgebieten sind in den Kurzvorstellungen der Lehreinheiten (siehe Abschnitt 9.1. )
enthalten. Hinweise zu externen Diplomarbeiten und zu den
Prüferinnen/Prüfern
der Anwendungsfächer finden Sie in den Abschnitten
5.7.5.
bzw.
6.
.
Abraham, Giesl, Grädel, Katoen, Mathar, Noll, Rossmanith, Thomas, Unger, Vöcking
Berlage, Bientinesi, Bischof, Borchers, Bücker, Gross, Jarke, Kobbelt, Kowalewski, Kuhlen, Lakemeyer, Leibe, Lichter, Nagl, Naumann, Ney, Prinz, Rose, Rumpe, Schroeder, Seidl, Spaniol, Wehrle, Wolf
Die Prüfungen in den Vertiefungsfächern werden von den unter (5.5.)1.1 bzw. (5.5.)1.2 genannten Prüfern abgehalten.
Eine Liste der Vertiefungsfächer findet sich unter:
www.informatik.rwth-aachen.de/Studierende/vertiefung.php
Die Diplomarbeit kann von jedem der unter (5.5.)1.1 bzw. (5.5.)1.2 genannten Prüfer ausgegeben und betreut werden. Der Betreuer fungiert als Erstgutachter. Der Zweitprüfer sollte von der Kandidatin bzw. vom Kandidaten in Absprache mit dem Betreuer vorgeschlagen werden und wird vom PA-Vorsitzenden festgelegt.
Als Erstgutachter von Diplomarbeiten sind ferner folgende Professoren mit Zweitsitz in der Informatik zugelassen:
Prof. Bemmerl, Prof. Mathar, Prof. Mähönen (alle FB 6), sowie Prof Spitzer (Medizinische Fakultät).
Prof. Mathar prüft zudem das Fach Kryptographie in der theoretischen Informatik.
Die Diplomprüfung in Theoretischer Informatik setzt sich aus mindestens 12 SWS zusammen. Mögliche Prüfungskombinationen sind frühzeitig mit dem/den gewünschten Prüfer/n zu klären. Um etwaige Unstimmigkeiten auszuschließen, sollten die Studierenden so früh wie möglich Informationen des/der in Frage kommenden Prüfer/s auf den entsprechenden Institutshomepages einsehen bzw. sich mit dem/den in Frage kommenden Prüfern in Verbindung setzen, um die konkreten Inhalte der Prüfung zu besprechen. Dies bezieht sich vor allem auf Prüfungen über Vorlesungen, die nicht mehr angeboten werden oder nicht vom eigenen Lehrstuhl/LuFG abgehalten werden. Prüfungskombinationen, die nicht von einem Prüfer allein angeboten werden können zudem durch die Wahl mehrerer Prüfer realisiert werden.
Die Vorlesungen Compilerbau, Logikprogrammierung und Grundlagen der funktionalen Programmierung können sowohl für die Theorie- als auch für die Praxisprüfung, aber nur in einer von beiden gewählt werden.
Das Vorlesungsangebot der Professoren im Bereich Theoretische Informatik gliedert sich in fünf Blöcke. Um die Breite der Prüfung zu gewährleisten, sollen mindestens 2 der Bereiche A, B, C, D und E vertreten sein und höchstens 2/3 des Prüfungsstoffes aus dem Lehrangebot des Prüfers stammen.
Ausserdem können nach Absprache weitere Spezialvorlesungen vereinbart werden.
Die Vorlesungen Compilerbau, Logikprogrammierung und Grundlagen der Funktionalen Programmierung können sowohl für die Theorie- als auch für die Praxisprüfung, aber nur in einer von beiden gewählt werden.
| Vorlesung |
Prüfer |
| A. Effiziente Algorithmen |
| Effiziente Algorithmen (V4) | |
| Netzwerkalgorithmen (V4) | |
| Approximationsalgorithmen (V2) | |
| Online-Algorithmen (V2) | |
| Optimierung und Spieltheorie | |
| Graphalgorithmen (V4) | |
| Algorithmische Kryptographie (V4) | |
| Parallele Algorithmen (V4) | |
| Parametrisierte Algorithmen (V2) | |
| B. Komplexitätstheorie |
| Komplexitätstheorie (V4) | |
| Rekursionstheorie (V2) | |
| Quantum Computing (V2) | |
| C. Automatentheorie und Formale Sprachen |
| Automaten und Reaktive Systeme (V4) | |
| Angewandte Automatentheorie (V4) | |
| D. Logik und Verifikation |
| Model-Checking (V2) | |
| Automatische Programmverifikation (V4) | |
| Endliche Modelltheorie (V4) | |
| Entscheidbark. u. Komplexität v. Logik-Problemen (V4) | |
| Mathematische Logik II (V4) | |
| Temporal Logic and Model Checking (V4) | |
| Termersetzungssysteme (V4) | |
| E. Programmiersprachen und Semantik |
| Compilerbau (V4) | |
| Grundlagen der Funktionalen Programmierung (V4) | |
| Logikprogrammierung (V4) | |
| Modelling Concurrent Systems (V2) | |
| Semantik von Programmiersprachen (V4) | |
| Testing of Reactive Systems (V2) | |
| Foundations of the UML (V2) | |
| Probabilistic Models of Concurrency (V2) | |
Die Diplomprüfung in Praktischer Informatik setzt sich aus mindestens 12 SWS zusammen. Mögliche Prüfungskombinationen sind frühzeitig mit dem/den gewünschten Prüfer/n zu klären. Um etwaige Unstimmigkeiten auszuschließen, sollten die Studierenden so früh wie möglich Informationen des/der in Frage kommenden Prüfer/s auf den entsprechenden Institutshomepages einsehen bzw. sich mit dem/den in Frage kommenden Prüfern in Verbindung setzen, um die konkreten Inhalte der Prüfung zu besprechen. Dies bezieht sich vor allem auf Prüfungen über Vorlesungen, die nicht mehr angeboten werden oder nicht vom eigenen Lehrstuhl/LuFG abgehalten werden. Prüfungskombinationen, die nicht von einem Prüfer allein angeboten werden können zudem durch die Wahl mehrerer Prüfer realisiert werden.
Die Vorlesungen Compilerbau, Logikprogrammierung und Grundlagen der funktionalen Programmierung können sowohl für die Theorie- als auch für die Praxisprüfung, aber nur in einer von beiden gewählt werden.
Die Termine der mündlichen Diplomprüfungen sind unter den oben aufgeführten Einschränkungen nach Absprache mit den Prüferinnen/Prüfern
frei wählbar. Zu beachten ist, dass letztere zeitlich nicht beliebig zur Verfügung stehen können. Insbesondere in der vorlesungsfreien Zeit kann es Schwierigkeiten geben; rechtzeitige Planung ist also dringend anzuraten. Die Anmeldung im ZPA erfolgt frühestens sechs und spätestens zwei Wochen vor dem gewünschten Termin. Hierbei sind der Name der Prüferin/des Prüfers sowie ggf. das Vertiefungsgebiet oder das Anwendungsfach anzugeben. Nach Absprache mit der Prüferin/dem Prüfer sind Terminverschiebungen im Rahmen von einigen Tagen möglich. Bei einer Verschiebung um einen längeren Zeitraum muss die Prüfung im ZPA zunächst ab- und später wieder angemeldet werden.
Bis spätestens eine Woche vor dem jeweiligen Prüfungstermin kann die Meldung zu einer Prüfung ohne Angabe von Gründen zurückgezogen werden (§ 8, Abs. 1 der DPO). Dies gilt auch für solche Prüfungen, die nach Ablauf der Regelstudienzeit innerhalb eines begrenzten Zeitraums abzulegen sind. Zur Abmeldung ist im ZPA ein Zettel auszufüllen, oder dem ZPA ist rechtzeitig per Einschreiben ein formloser Brief unter Angabe des vereinbarten Prüfungstermins zuzuleiten.
Kann wegen einer Erkrankung ein vereinbarter Prüfungstermin nicht eingehalten werden, so kann mit der Prüferin/dem Prüfer
im laufenden Prüfungszeitraum ein neuer Termin vereinbart werden. Kommt kein solcher zustande, so muss im ZPA ein Attest eingereicht werden unter Nennung des betroffenen Prüfungsfachs und
der Prüferin/des Prüfers
. Der Prüfungszeitraum verlängert sich dann um den attestierten Krankheitszeitraum, so dass ein neuer Termin vereinbart werden kann.
Die Wiederholung einer bereits bestandenen Prüfung ist prinzipiell unzulässig; die einzige Ausnahme stellt eine Verbesserungsprüfung im Rahmen der Freiversuchsregelung (siehe Abschnitt 5.6.4. )
dar.
Alle nicht bestandenen mündlichen Prüfungen können zweimal wiederholt werden. Eine erneute Prüfungsanmeldung im ZPA ist erforderlich.
Innerhalb der Regelstudienzeit von neun Semestern gilt für den ersten Prüfungsversuch einmal in jedem Fach die Freiversuchsregelung, d.h.
bei nicht ausreichender Bewertung gilt die Prüfung als nicht unternommen; es bleiben also die drei regulären Versuche. Nach einer bestandenen Freiversuchsprüfung besteht das Recht auf eine Verbesserungsprüfung. Diese ist ebenfalls im ZPA anzumelden, muss spätestens vier Monate nach der ersten Prüfung stattfinden und kann auch in das zehnte Fachsemester hineinreichen. Es wird das jeweils bessere Prüfungsergebnis gewertet.
Um die Freiversuchsregelung in Anspruch zu nehmen, muss die erstmalige Prüfung innerhalb der Regelstudienzeit angemeldet werden. Näheres zur Freiversuchsregelung ist in § 24 der DPO nachzulesen.
Die Kandidatin/Der Kandidat
kann sich nach § 22 der
DPO in weiteren Fächern einer mündlichen Prüfung unterziehen (Zusatzfächer). Hierzu ist ebenfalls eine Anmeldung im ZPA erforderlich; es gelten die gleichen Verfahrensregeln. Zusatzfächer werden auf Wunsch im Zeugnis aufgeführt, gehen aber nicht in die Gesamtnote ein.
Bei der Anmeldung der Diplomarbeit im ZPA sind die beiden Gutachterinnen/Gutachter
zu benennen.
Die Kandidatin/Der Kandidat
erhält dann einen Diplomarbeitsbogen, welcher
der Betreuerin/dem Betreuer
zwecks Eintragung des Themas vorzulegen ist.
Betreuerinnen/Betreuer
sind nach § 19 Abs. 2 der
DPO die im Fach Informatik tätigen Professorinnen, Professoren und Habilitierten der Fakultät für Mathematik, Informatik und Naturwissenschaften.
Auf Antrag (siehe Abschnitt 5.7.5. )
können auch andere Lehrpersonen als
Betreuerinnen/Betreuer
zugelassen werden.
Wenn das Thema eingetragen wurde, leitet die Betreuerin/der Betreuer
den Diplomarbeitsbogen dem Vorsitzenden des Prüfungsausschusses zu. Dieser genehmigt das Thema und teilt es
der Studierenden/dem Studierenden
unter Angabe des spätesten Abgabezeitpunkts der Arbeit schriftlich mit.
Das Thema kann nur einmal und nur innerhalb der ersten zwei Monate zurückgegeben werden.
Die Bearbeitungszeit beträgt sechs Monate. Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses kann sie auf schriftlichen und begründeten Antrag der/des
Studierenden und nach Befürwortung durch
die Betreuerin/den Betreuer
um bis zu sechs Wochen verlängern. Eine etwaige Erkrankung ist dem ZPA per Attest nachzuweisen; die Bearbeitungszeit wird dann um den attestierten Zeitraum verlängert.
Die Diplomarbeit ist fristgerecht in vierfacher Ausfertigung im ZPA abzugeben. Andernfalls gilt sie als mit "nicht ausreichend"
bewertet. Das ZPA bestätigt die fristgerechte Abgabe und der Diplomand gibt dann die gestempelten Exemplare an die Gutachter und den DPA-Vorsitzenden (2 Exemplare) weiter. Die Begutachtung der Arbeit hat innerhalb von acht Wochen nach ihrer Abgabe zu erfolgen.
Beachten Sie bitte, dass die Arbeit folgende von Ihnen unterschriebene Erklärung im Vorspann enthalten muss:
"Hiermit versichere ich, dass ich die Arbeit selbstständig verfasst und keine anderen als die angegebenen Quellen und Hilfsmittel benutzt sowie Zitate kenntlich gemacht habe."
(Datum und Unterschrift)
Die Diplomarbeit kann bei nicht ausreichender Bewertung einmal wiederholt werden. Insgesamt kann jedoch nur einmal von der Rückgabe des Themas in den ersten zwei Monaten Gebrauch gemacht werden (DPO § 25).
Hierbei wird analog wie bei internen Diplomarbeiten verfahren.
-
Zunächst muss sich eine Lehrperson der Informatik bereiterklären, eins der Gutachten zu erstellen; die Aufgabenstellung ist entsprechend abzustimmen.
-
Die Abstimmung mit dem externen Betreuer ist selbstverständlich auch erforderlich.
-
Anschließend kann
die Kandidatin/der Kandidat
sich nach dem üblichen Verfahren
(siehe Abschnitt 5.7.1. )
beim ZPA anmelden.
-
Der Vorsitzende des Prüfungsausschusses genehmigt in diesem Fall mit dem Thema auch den externen Betreuer.
Wenn dem ZPA bis zum letzten Tag eines Monats alle (bestandenen) Noten einer Studierenden/eines Studierenden
vorliegen, werden Diplomzeugnis und -urkunde erstellt. Das Zeugnis kann etwa zwei Wochen danach im ZPA abgeholt werden. Die Urkunde wird im Rahmen einer Studienabschlussfeier überreicht. Die Einladung zu dieser Feier wird zusammen mit dem Zeugnis ausgehändigt.
Die Gesamtnote errechnet sich aus dem arithmetischen Mittel der Noten der mündlichen Prüfungen und der Note der Diplomarbeit, wobei letztere zweifach gewichtet wird. Es werden nur die ersten Stellen hinter dem Komma berücksichtigt, alle weiteren werden ohne Rundung gestrichen. Die Gesamtnote lautet
-
bei einem Durchschnitt bis 1,5: sehr gut,
-
bei einem Durchschnitt über 1,5 bis 2,5: gut,
-
bei einem Durchschnitt über 2,5 bis 3,5: befriedigend,
-
bei einem Durchschnitt über 3,5 bis 4,0: ausreichend.
Der Prüfungsausschuss erteilt die Gesamtnote
"mit Auszeichnung bestanden"
, wenn höchstens eine mündliche Prüfung mit 1,3 und alle anderen Leistungen mit 1,0 bewertet wurden.
Sowohl im Grund- als auch im Hauptstudium sind Veranstaltungen in einem Anwendungsfach zu besuchen. (Dieses wird vielfach auch als "Nebenfach"
bezeichnet.) Dadurch soll die Fähigkeit vermittelt werden, Verbindungen zwischen der Informatik und benachbarten Wissenschaften oder Anwendungsbereichen herzustellen.
In § 11
Abs. 2 der
DPO werden folgende Anwendungsfächer zur Auswahl gestellt: Betriebswirtschaftslehre
(siehe Abschnitt 6.1. )
, Elektrotechnik
(siehe Abschnitt 6.2. )
, Mathematik
(siehe Abschnitt 6.3. )
und Physik
(siehe Abschnitt 6.4. )
. Diese werden im folgenden als
"Standardanwendungsfächer"
bezeichnet.
Daneben existieren die Anwendungsfächer Biologie (siehe Abschnitt 6.5. )
, Chemie
(siehe Abschnitt 6.6. )
, Maschinenbau
(siehe Abschnitt 6.7. )
, Medizin
(siehe Abschnitt 6.8. )
, Philosophie
(siehe Abschnitt 6.9. )
und Psychologie
(siehe Abschnitt 6.10. )
, deren Studium zwar nicht in der Prüfungs- und Studienordnung geregelt, aber dennoch weitgehend standardisiert ist. Die Zulassung zu diesen Anwendungsfächern ist nicht explizit zu beantragen; die Genehmigung gilt bei der Anmeldung zur entsprechenden Diplom-Vorprüfung automatisch als erteilt.
Die Tabellen im Zusammenhang mit der Beschreibung des Hauptstudiums im jeweiligen Anwendungsfachs führen alle Lehrpersonen auf, die zur Zeit als (mündliche) Prüferinnen/Prüfer
in den Anwendungsfächern zugelassen sind. Die Angabe des (Forschungs-) Schwerpunkts mag als grobe Orientierung für die Prüfungsinhalte dienen, soll aber keinesfalls ein klärendes Gespräch ersetzen.
Darüber hinaus sind weitere Anwendungsfächer auf Antrag (siehe Abschnitt 6.11. )
wählbar.
| Sem. |
Vorlesung |
| 1 |
Rechnungswesen A: Einführung in das Rechnungswesen, |
| |
Buchführung, Erlös- und Kostenrechnung (5 SWS) |
| 2 |
Rechnungswesen B: Externes Rechnungswesen (4 SWS) |
| 3 |
BWL C: Produktion und Logistik (4 SWS) |
| 4 |
BWL B: Absatz- und Beschaffung (4 SWS) |
Die Diplom--Vorprüfung besteht aus vier höchstens eineinhalbstündigen Klausurarbeiten über die Inhalte der vier Vorlesungen.
Übergangsregelung: Für Studierende im Grundstudium, die vorher eine der beiden in der bisherigen Fassung vorgesehenen Teilprüfungen bestanden haben, behält diese Teilprüfung Gültigkeit und es gelten folgende Entsprechungen: Die Klausur BWL III nach der alten Fassung entspricht den beiden Klausuren Rechnungswesen A und B nach der neuen Fassung. Die Klausur BWL II nach der alten Fassung entspricht den beiden Klausuren BWL B und BWL C nach der neuen Fassung.
Fehlversuche aus Prüfungen nach der alten Fassung übertragen sich auf die entsprechenden Prüfungen nach der neuen Fassung.
|
Hauptstudium (Regelung bis WS 2005/6) |
|
|
Im Hauptstudium des Anwendungsfachs Betriebswirtschaftslehre sind Lehrveranstaltungen im Umfang von 15 SWS zu belegen. Dazu zählt folgende Pflichveranstaltung, in der auch ein Leistungsnachweis zu erbringen ist:
-
Bwl D: Investition und Finanzierung (4 SWS)
Darüber hinaus sind im Hauptstudium zusätzlich weitere Lehrveranstaltungen im Umfang von 11 SWS aus einem per Aushang bekannt gegebenen Wahlpflichtbereich zu belegen. Die Diplomprüfung wird durch drei höchstens eineinhalbstündige Klausuren abgelegt. Der Gesamtumfang des Hauptstudiums beträgt somit mindestens 15 SWS.
Übergangsregelungen:
Für Studierende, die bislang nach dem bisherigen Studienplan für das Haupstudium studiert haben gilt folgendes:
Die mündliche Diplomprüfung über 8-9 SWS aus der alten Regelung kann unter folgenden Umständen bis maximal WS 06/07 abgelegt werden:
-
Wenn bereits die erforderlichen Leistungsnachweise (LN) nach alter Regelung erworben wurden.
-
Wenn im WS 05/06 der LN zu BWL D gemacht wurde. Dann muss aber eine mündliche Prüfung über 11 SWS statt 8-9 SWS abgelegt werden.
-
Wenn im WS 05/06 die LN zu BWL D und WiWi C gemacht wurden. Dann hat man die Wahl zwischen einer mündlichen Prüfung von 8 SWS oder zwei höchstens eineinhalbstündigen Klausuren (aus dem per Aushang bekannt gegebenen Wahlpflichtbereich).
|
Hauptstudium (Neuregelung ab WS 2005/06) |
|
|
Das Anwendungsfach Betriebswirtschaftslehre im Hauptstudium des Diplomstudiengangs Informatik besteht aus der Pflichtveranstaltung "Investition und Finanzierung"
(V2/Ü2) und Lehrveranstaltungen im Umfang von mindestens 11 SWS, die jeweils aus einem der im Folgenden aufgeführten Fächer zu wählen sind:
-
Betriebliche Finanzwirtschaft (Prof. Dr. W. Breuer)
-
Unternehmensfinanzierung (V2/Ü2)
-
Internationales Finanzmanagement II (V2/Ü2)
-
Portfoliomanagement (V2/Ü2)
-
Unternehmenstheorie, Umweltökonomie und Industrielles Controlling (Prof. Dr. H. Dyckhoff)
-
Umweltorientierte Unternehmensführung (V3/Ü1)
-
Interne Unternehmensrechnung und Controlling (V2/Ü2)
-
Wertschöpfungscontrolling (V2/Ü2)
-
Betriebswirtschaftliche Steuerlehre und Wirtschaftsprüfung (Prof. Dr. R. Hömberg)
-
Betriebswirtschaftliche Steuerlehre I: Ertragsteuern (V2/Ü2) (WS; ab WS 06/07)
-
Betriebswirtschaftliche Steuerlehre II: Verkehr- und Substanzsteuern (V2/Ü2) (SS; ab SS 07)
-
Wirtschaftsprüfung (V2/Ü1) (WS)
-
Unternehmensführung (Prof. Dr. R. von Nitzsch)
-
Entscheidungslehre (V2/Ü2)
-
Strategisches Management (V2/Ü2)
-
Kapitalmarktorientierte Unternehmensführung (V2/Ü2)
-
Technologie- und Innovationsmanagement (Prof. Dr. H.-H. Schröder)
-
Innovationsorientierte Unternehmensführung (V2/Ü1 bzw. Ü2 (ab SS 07))
-
Strategisches Technologie- und Innovationsmanagement (V3/Ü1)
-
Taktisch-operatives Technologie- und Innovationsmanagement (V3/Ü1)
-
Operations Research und Logistikmanagement (Prof. Dr. H.-J. Sebastian)
-
Quantitative Methoden (V2/Ü2)
-
Methoden und Anwendungen der Optimierung (V2/Ü2)
-
Operations Research Praktikum (Ü4)
oder
Hauptseminar Operations Research (S2) und eine Spezialvorlesung im Umfang V2 aus dem Angebot des Lehrstuhls
-
Unternehmenspolitik und Marketing (Prof. Dr. H. Steffenhagen)
-
Strategisches Marketing (V3/Ü1)
-
Angebotspolitik: Produkte, Services, Preise (V3/Ü1)
-
Kommunikationspolitik: Werbung und Verkauf (V3/Ü1)
-
Electronic Business (Prof. Dr. K. Reimers)
-
Basistechnologien des Electronic Business (V2/Ü2) (WS)
-
Anwendungen des Electronic Business (V2/Ü2) (WS)
-
Management unternehmensweiter und unternehmensübergreifender Informationssys-teme (V2/Ü1) (WS)
oder
Entwicklung von IT-Standards (V2/Ü1) (WS)
Die genannten Lehrveranstaltungen werden im Regelfall durch schriftliche Prüfungen abge-prüft, die in der vorlesungsfreien Zeit im Anschluss an die Veranstaltung stattfinden; eine Ausnahme bilden das Operations Research Praktikum, in dem ein Projekt zu bearbeiten ist, und das Hauptseminar Operations Research, für das eine schriftliche Seminararbeit zu erstellen ist. Abweichungen von den genannten Prüfungsformen werden von den jeweils verantwortlichen Dozenten rechtzeitig bekannt gegeben.
Bis zur Aufnahme dieser Neuregelung in die Prüfungs- und Studienordnungen des Diplom-studiengangs Informatik werden die Lehrveranstaltungen wie bisher abgeprüft, d.h. in der Veranstaltung "Investition und Finanzierung"
ist ein Leistungsnachweis zu erbringen, und die zu einem Fach gehörenden Lehrveranstaltungen werden im Block in Form einer mündlichen (Block-)Prüfung (für alle Veranstaltungen des gewählten Faches) im Umfang von ca. 45 Mi-nuten abgeprüft. Eine Ausnahme bilden die Veranstaltungen Operations Research Praktikum und Hauptseminar Operations Research, für die die o.a. Prüfungsmodalitäten gelten.
Ansprechpartner von Seiten der Fachgruppe Informatik ist:
Dr. Walter Unger
Ahornstrasse 55
Gebäude E1, Erdgeschoss, Zimmer 4022
52074 Aachen
Tel: 0241/80-21103
quax@informatik.rwth-aachen.de
Sprechstunde:
| Sem. |
Vorlesung |
Leistungsnachweis |
| 1 |
Elektrotechnik I (V2,Ü2) |
| 2 |
Elektrotechnik II (V4,Ü2) |
| 4 |
Elektrotechnisches Praktikum III (V-,Ü3) |
erforderlich |
| 4 |
Elektrotechnik IV (V3,Ü2) |
Die Diplom--Vorprüfung besteht aus je einer 90minütigen Klausurarbeit über Grundgebiete der Elektrotechnik II und Grundgebiete der Elektrotechnik IV, die semesterbegleitend angeboten werden.
Im Hauptstudium ist eine der möglichen Vertiefungsrichtungen zu wählen, welche im wesentlichen durch die zur Verfügung stehenden Prüferinnen/Prüfern
gegeben sind. Neben der Vorgabe des Studien- (15--16 SWS) und Prüfungsumfangs (10 SWS Vorlesungszeit) existieren keine weiteren Einschränkungen.
|
Prüfer der Elektrotechnik |
|
|
| Dozent |
Schwerpunkt |
| de Doncker |
Energietechnik |
| Heinen |
Halbleitertechnik |
| Kurz |
Nanotechnologien |
| Ohm |
Nachrichtentechnik |
| Vary |
Nachrichtensysteme |
| Vorländer |
Technische Akustik |
Ansprechpartner von Seiten der Fachgruppe Informatik ist:
Dr. Thomas Noll
Lehrstuhl für Informatik II
Raum 4209
Ahornstr. 55
52074 Aachen
Tel: 0241/80-21213
Sprechstunde: nach Vereinbarung
noll@cs.rwth-aachen.de
| Sem. |
Vorlesung |
Leistungsnachweis |
| 3 |
Algebra I (V4,Ü2) |
| 3 |
Analysis III/Analysis IV (im 4. Semester) (V4,Ü2) |
notwendig falls keiner in Algebra I |
| 4 |
Funktionenth./Num. Analysis III |
| |
(Weitere Vorl. a. d. angew. Math.) (V3,Ü1) oder (V2,Ü2) |
erforderlich |
Gegenstand der mündlichen Diplom--Vorprüfung sind im allgemeinen alle Vorlesungen des Grundstudiums. Hier empfiehlt sich (wie auch in der Diplomprüfung) die Wahl einer Prüferin/eines Prüfers
, bei
der/dem
mindestens eine dieser Vorlesungen gehört wurde.
Im Hauptstudium ist eine der möglichen Vertiefungsrichtungen zu wählen, welche im wesentlichen durch die zur Verfügung stehenden Prüferinnen/Prüfern
gegeben sind. Neben der Vorgabe des Studien- (15--16 SWS) und Prüfungsumfangs (10 SWS Vorlesungszeit) existieren keine weiteren Einschränkungen.
Professoren der Mathematik, z.B.:
| Dozent |
Schwerpunkt |
| Dahmen |
Geometrie |
| Grädel |
Logik |
| Volkmann |
Graphentheorie |
Ansprechpartner von Seiten der Fachgruppe Informatik ist:
Dr. Walter Unger
Ahornstrasse 55
Gebäude E1, Erdgeschoss, Zimmer 4022
52074 Aachen
Tel: 0241/80-21103
quax@informatik.rwth-aachen.de
Sprechstunde:
| Sem. |
Vorlesung |
Leistungsnachweis |
| 1 |
Physik I (f. Phys. u. Lehramtskand.) (V4,Ü2) |
| 2 |
Physik II (f. Phys. u. Lehramtskand.) (V4,Ü2) |
erforderlich |
| 4 |
Physikalisches Praktikum (f. Inform.) (V-,Ü4) |
erforderlich |
Gegenstand der mündlichen Diplom--Vorprüfung sind im allgemeinen alle Vorlesungen des Grundstudiums. Hier empfiehlt sich (wie auch in der Diplomprüfung) die Wahl einer Prüferin/eines Prüfers
, bei
der/dem
mindestens eine dieser Vorlesungen gehört wurde.
Im Hauptstudium ist eine der möglichen Vertiefungsrichtungen zu wählen, welche im wesentlichen durch die zur Verfügung stehenden Prüferinnen/Prüfern
gegeben sind. Neben der Vorgabe des Studien- (15--16 SWS) und Prüfungsumfangs (10 SWS Vorlesungszeit) existieren keine weiteren Einschränkungen.
Professoren der Physik (nicht Astronomie)
Ansprechpartner von Seiten der Fachgruppe Informatik ist:
Dr. Walter Unger
Ahornstrasse 55
Gebäude E1, Erdgeschoss, Zimmer 4022
52074 Aachen
Tel: 0241/80-21103
quax@informatik.rwth-aachen.de
Sprechstunde:
Dieses Anwendungsfach wird zum Wintersemester 1999/2000 erstmals angeboten. Ansprechpartner von Seiten der Fachgruppe Biologie ist
Dr. M. Naynert
Lehrstuhl für Zoologie/Tierphysiologie
Kopernikusstr. 16
D--52074 Aachen
Sprechstunde: Montag und Donnerstag 15-16 Uhr
Tel. 0241/80-27773
Fax 0241/80--22133
naynert@rwth-aachen.de
Dieses besteht aus der Vorlesung "Einführung in die Biologie für Informatiker und Mathematiker Teil I u. II"
(2
mal V3; im 1.
und 2.
Semester) sowie aus dem
"Grundpraktikum Biologie für Informatiker und Mathematiker Teil I u. II"
(Teil I: TÜ6 am Ende des 2. Semesters; Teil II: TÜ3 am Ende des 3. Semesters). Die Diplom--Vorprüfung findet in Form einer zweistündigen Klausur über den zweiten Teil der Vorlesung sowie über das Praktikum statt. Zulassungsvoraussetzung für das Praktikum ist ein Leistungsnachweis über die erfolgreich Teilnahme an der Vorlesung
"Einführung in die Biologie für Informatiker und Mathematiker I"
. Prüfer im Vordiplom: Profs. Braeunig, Klinner, Ratte, Slusarenko und Wagner.
Hier erfolgt eine Spezialisierung in einer der folgenden Fachrichtungen, welche die jeweils angegebenen Veranstaltungen umfassen:
-
Biotechnologie (Lehrstuhl für Biologie VI):
drei Vorlesungen (je V2), ein Seminar (Ü2) und ein Blockkurs (Ü12) über Biotechnologie
-
Genetik (Lehrstuhl für Biologie IV):
drei Vorlesungen (je V2), ein Seminar (Ü2) und ein Blockkurs (Ü12) über Genetik
-
Ökologie (Lehrstuhl für Biologie V):
Vorlesung Ökotoxologie/Ökochemie (V2), Seminar Simulation in Ökotoxologie/Ökochemie (Ü2), Blockkurs (Ü12) über Ökologie
-
Neurobiologie (Lehrstuhl für Zoologie/Tierphysiologie):
Vorlesungen (V6), ein Seminar (Ü2) und ein Blockkurs (Ü12) über Neurobiologie
Die abschließende mündliche Diplomprüfung dauert 45 Minuten. Zulassungsvoraussetzung ist ein Leistungsnachweis über die erfolgreiche Teilnahme an dem jeweiligen Blockkurs.
| Dozent |
Schwerpunkt |
| Hartmeier |
Biotechnologie |
| Schuphan |
Ökologie |
| Wolf |
Genetik |
| Wagner |
Neurobiologie |
Nähere Informationen werden zu Beginn jedes Wintersemesters bei der Einführungsveranstaltung zum Anwendungsfach Biologie zugänglich gemacht, deren Termin in der allgemeinen Einführungsveranstaltung
(siehe Abschnitt 1.5. )
sowie per Aushang bekanntgegeben wird.
Ansprechpartner von Seiten der Fachgruppe Informatik ist:
Dr. Walter Unger
Ahornstrasse 55
Gebäude E1, Erdgeschoss, Zimmer 4022
52074 Aachen
Tel: 0241/80-21103
quax@informatik.rwth-aachen.de
Sprechstunde:
Dieses Anwendungsfach wird zum Wintersemester 1999/2000 erstmals angeboten. Ansprechpartner von Seiten der Fachgruppe Chemie ist
Prof. Dr. Albrecht Salzer
Institut für Anorganische Chemie
Landoltweg 1
D-52056 Aachen
Tel.: +49 241 80 94 646
Fax: +49 241 80 92 288
albrecht.salzer@ac.rwth-aachen.de
Dieses besteht aus folgenden Veranstaltungen:
-
Allgemeine Chemie (V4Ü2)
-
Chemische Praktikum für Geologen und Mineralogen (Ü6)
-
Organische Chemie I (V3)
-
Physikalische Chemie I für Ingenieure (V2)
-
Physikalische Chemie II für Ingenieure (V2)
Die Diplom--Vorprüfung findet in Form einer halbstündigen mündlichen Prüfung statt. Dazu wählt man einen Prüfer aus einem der Bereiche Organische Chemie, Anorganische Chemie oder Physikalische Chemie. Die Prüfung beinhaltet neben dem Bereich des Prüfers einen weiteren der drei Bereiche nach Absprache mit dem Prüfer. Zulassungsvoraussetzung ist ein Leistungsnachweis über die erfolgreiche Teilnahme am Praktikum.
Hier erfolgt eine Spezialisierung in einer der folgenden Fachrichtungen, welche die jeweils angegebenen Veranstaltungen umfassen:
-
Block: I AC--PC (Anorganische Chemie, Physikalische Chemie):
-
Anorganische Chemie I oder II (deskriptive Anorganische Chemie) (V3)
-
Eine Vorlesung aus Anorganische Chemie III--V (V2)
-
Praktikum im Umfang von 4SWS (Ü4)
-
Eine Vorlesung aus Physikalische Chemie III--VI (V2)
-
Praktikum im Umfang von 6SWS (Ü6)
In einem der beiden Praktika ist ein Leistungsnachweis zu erwerben. Die 45minütige mündliche Diplomprüfung erstreckt sich über die Vorlesungen und Übungen des anderen Gebiets. Handelt es sich dabei um Physikalische Chemie, so sind auch die Inhalte der Vorlesungen Physikalische Chemie I und II aus dem Grundstudium Gegenstand der Prüfung.
-
Block II: OC--MC--TC (Organische--, Makromolekulare--, Technische Chemie)
-
Organische Chemie VI (Naturstoffchemie) (V2)
-
wahlweise Theorie der chemischen Bindung (VÜ2) oder PC V - Theoretische Chemie (VÜ2)
-
Einf.
i.
d.
Makromolekulare Chemie f.
Maschinenb.
u.
Inform.
(V1)
-
Einf.
i.
d.
Technische Chemie (V2)
-
NMR-Methoden im Rahmen des Kurses Strukturermittlung (Ü2)
-
Praktikum in OC, MC oder TC (Ü8)
In TC/MC oder OC ist ein Leistungsnachweis zu erwerben. Die 45minütige mündliche Diplomprüfung erstreckt sich über die Vorlesungen und Übungen von OC (inkl.
Theorie der chemischen Bindung) bzw.
TC/MC.
Ansprechpartner von Seiten der Fachgruppe Informatik ist:
Dr. Walter Unger
Ahornstrasse 55
Gebäude E1, Erdgeschoss, Zimmer 4022
52074 Aachen
Tel: 0241/80-21103
quax@informatik.rwth-aachen.de
Sprechstunde:
Dieses Anwendungsfach wird seit dem Wintersemester 1997/98 angeboten. Ansprechpartnerin von Seiten der Fakultät für Maschinenwesen ist
Dipl.-Ing. Arno Gramatke
ZLW/IMA der RWTH Aachen
Dennewartstraße 27, D-52068 Aachen
Tel. +49 241 80-911-34
gramatke@zlw-ima.rwth-aachen.de
Es stehen vier verschiedene Vertiefungsrichtungen zur Auswahl, deren zugeordnete Lehrveranstaltungen, erforderliche Teilnahme- (TN) und Leistungsnachweise (LN) sowie Prüfungsmodalitäten im Vordiplom (VD) und Hauptdiplom (HD) im folgenden aufgeführt sind. Hierbei sind die dem Grundstudium zugeordneten Nachweise vor der Aushändigung des Zeugnisses über die bestandene Diplom--Vorprüfung und die übrigen bei der Meldung zur Diplomprüfung im Anwendungsfach vorzulegen. Besteht eine Prüfung aus mehreren Teilen, so sind diese getrennt abzulegen; die Fachnote wird anschließend gemittelt.
| Veranstaltung im Grundstudium |
WS |
SS |
Dozent |
Leistungen |
| Maschinenzeichnen I |
1/2 |
--- |
Feldhusen |
LN: Klausur/mündliche Prüfung |
| Mechanik I/II |
2/1 |
2/1 |
Peters |
LN: Klausur/mündliche Prüfung |
| Einführung in den Maschinenbau |
2/1 |
--- |
Brecher, Klocke, Schmitt, Schuh |
LN: Klausur/mündliche Prüfung |
| Meß- und Regelungstechnik |
3/2 |
--- |
Abel |
VD: Klausur (aus Maschinenbau) |
| Veranstaltung im Hauptstudium |
WS |
SS |
Dozent |
Leistungen |
| Steuerungstechnik für automatisierte Produktionsanlagen I |
--- |
2/2 |
Brecher |
HD: mündliche Prüfung |
| Produktionsmanagement I/II oder |
2/2 |
2/2 |
Schuh |
HD: mündliche Prüfung |
| Qualitätsmanagement |
2/1 |
--- |
Schmitt |
| Steuerungstechnik für automatisierte Produktionsanlagen II oder |
2/2 |
--- |
Brecher |
HD: mündliche Prüfung |
| Simulation fluidtechnischer Systeme |
--- |
2/2 |
Murrenhoff |
| Kunststoffverarbeitung I oder |
2/1 |
--- |
Michaeli |
LN: Klausur/mündliche Prüfung |
| Textiltechnik I oder |
2/1 |
--- |
Gries |
| Fertigungstechnik I oder |
2/1 |
--- |
Klocke |
| Schweißtechnische Fertigungsverfahren I oder |
--- |
2/2 |
Dilthey |
| Werkstofftechnik Keramik |
2/1 |
--- |
Maier |
| Veranstaltung im Grundstudium |
WS |
SS |
Dozent |
Leistungen |
| Mechanik I/II |
2/1 |
2/1 |
Peters |
LN: Klausur (aus Elektrotechnik) |
| Meß- und Regelungstechnik |
3/2 |
--- |
Abel |
VD: mündliche |
| Höhere Regelungstechnik |
--- |
2/2 |
Abel |
Prüfung |
| Veranstaltung im Hauptstudium |
WS |
SS |
Dozent |
Leistungen |
| Elektrisches Messen mechanischer Größen I oder |
--- |
2/2 |
Schmitt |
LN: Klausur/mündliche Prüfung |
| Rapid Control Prototyping |
--- |
2/2 |
Abel |
| Einführung in die Prozessleittechnik I/II oder |
2/1 |
2/1 |
Epple |
LN: Klausur/mündliche Prüfung |
| Prozessleittechnik und Anlagenautomatisierung |
--- |
2/2 |
Abel |
| Informatik im Maschinenbau II oder |
2/2 |
--- |
Henning |
HD: mündliche Prüfung |
| Werkzeugmaschinen II oder |
--- |
2/2 |
Brecher |
| Mechatronische Systeme in der Fahrzeugtechnik |
--- |
2/2 |
Wallentowitz |
| Steuerungstechnik für automatisierte Produktionsanlagen II |
| (nur zusammen mit Werkzeugmaschinen II) oder |
2/2 |
--- |
Brecher |
HD: mündliche Prüfung |
| Simulation fluidtechnischer Systeme |
--- |
2/2 |
Murrenhoff |
| Veranstaltung im Grundstudium |
WS |
SS |
Dozent |
Leistungen |
| Maschinenzeichnen I |
1/2 |
--- |
Feldhusen |
LN |
| Maschinenelemente I (setzt Maschinenzeichnen I voraus) |
2/2 |
--- |
Gold |
VD: Klausur |
| Einführung in den Maschinenbau |
2/1 |
--- |
Brecher, Klocke, Schmitt, Schuh |
LN |
| Mechanik I |
2/1 |
--- |
Peters |
LN: mündliche Prüfung |
| Foundations of Finite Elemente Methods oder |
2/2 |
--- |
Itskov |
LN: mündliche Prüfung |
| Maschinendynamik I |
2/2 |
--- |
Corves |
| Veranstaltung im Hauptstudium |
WS |
SS |
Dozent |
Leistungen |
| Konstruktionslehre I/II |
2/2 |
2/2 |
Feldhusen |
HD: mündliche Prüfung |
| Virtuelle Werkzeugmaschinen -- Modellierung und Simulation |
--- |
2/2 |
Brecher |
HD: mündliche Prüfung |
| Fertigungstechnik I oder |
2/1 |
--- |
Klocke |
LN: Klausur/mündliche Prüfung |
| Rapid Control Prototyping oder |
--- |
2/2 |
Abel |
| Getriebetechnik I oder |
--- |
2/2 |
Corves |
| Fertigungsmeßtechnik oder |
--- |
2/2 |
Schmitt |
| Schweißtechnische Fertigungsverfahren I oder |
--- |
2/2 |
Dilthey |
| Grundlagen der Fluidtechnik oder |
2/2 |
--- |
Murrenhoff |
| Konstruktionstechnik Keramik |
--- |
2/2 |
Maier |
|
Energie- und Verfahrenstechnik |
|
|
| Veranstaltung im Grundstudium |
WS |
SS |
Dozent |
Leistungen |
| Grundzüge der Chemie |
2/1 |
--- |
Okuda |
LN: Klausur/mündliche Prüfung |
| Einführung in die Verfahrenstechnik (für BWL; |
| nur zusammen mit Modellb. u. Sim. verf. Pr.) oder |
--- |
2/1 |
Marquardt, Pfennig |
LN: Klausur/mündliche Prüfung |
| Einführung in die Energietechnik (für BWL; |
| nur zusammen mit Energieumwandlungsmaschinen) |
--- |
3/1 |
Bohn |
| Thermodynamik (Lehramt S II) |
1/2 |
--- |
Lucas |
VD: mündliche Prüfung |
| Wärme- und Stoffübertragung |
3/2 |
--- |
Kneer |
VD: mündliche Prüfung |
| Energiewirtschaft |
--- |
2/1 |
Lucas |
VD: mündliche Prüfung |
| Veranstaltung im Hauptstudium |
WS |
SS |
Dozent |
Leistungen |
| Modellbildung und Analyse verfahrenstechnischer Prozesse oder |
2/1 |
--- |
Marquardt |
LN: Klausur/mündliche Prüfung |
| Energiewandlungsmaschinen I/II |
4/2 |
--- |
Bohn, Niehuis, Pischinger |
| Thermodynamik der Gemische oder |
3/2 |
--- |
Pfennig |
LN: Klausur/mündliche Prüfung |
| Chemische Verfahrentechnik oder |
--- |
2/1 |
Melin |
| Bioreaktionstechnik |
2/2 |
--- |
Büchs |
| Meß- und Regelungstechnik |
3/2 |
--- |
Abel |
HD: mündliche Prüfung |
| Einführung in die Prozessleittechnik I oder |
2/1 |
--- |
Epple |
HD: mündliche Prüfung |
| Prozessentwicklung in der Verfahrenstechnik |
2/1 |
--- |
Marquardt |
Nähere Informationen werden zu Beginn jedes Wintersemesters bei der Einführungsveranstaltung zum Anwendungsfach Maschinenbau zugänglich gemacht, deren Termin in der allgemeinen Einführungsveranstaltung
(siehe Abschnitt 1.5. )
sowie per Aushang bekanntgegeben wird.
Ansprechpartner von Seiten der Fachgruppe Informatik ist:
Dr. Thomas Noll
Lehrstuhl für Informatik II
Raum 4209
Ahornstr. 55
52074 Aachen
Tel: 0241/80-21213
Sprechstunde: nach Vereinbarung
noll@cs.rwth-aachen.de
Nähere Informationen werden zu Beginn jedes Semesters bei der Einführungsveranstaltung zum Anwendungsfach Medizin (für Studierende der Informatik und der Mathematik) zugänglich gemacht, deren Termin in der allgemeinen Einführungsveranstaltung
(siehe Abschnitt 1.5. )
sowie per Aushang bekanntgegeben wird. Weitere Informationen sind im
WWW verfügbar.
endet mit einer Diplom--Vorprüfung über Quantitative Morphologie, Klinische Epidemiologie, Physiologie und Biochemie. Zulassungsvoraussetzung sind vier Leistungsnachweise über die erfolgreiche Teilnahme an den Veranstaltungen. Die Prüfung findet in Gestalt zweier zweistündiger Klausuren (Quantitative Morphologie und Klinische Epidemiologie sowie Physiologie und Biochemie) statt, welche in jedem Semester angeboten werden. Die Prüfung ist bestanden, wenn beide Teile mindestens mit "ausreichend"
bewertet wurden. Die Gesamtnote berechnet sich als Durchschnitt der Einzelnoten; eine mündliche Ergänzungsprüfung ist ab dem zweiten Versuch möglich.
| Sem. |
Vorlesung |
| 1.WS |
Quantitative Morphologie (V,Ü3) (Institut für Anatomie, Prof. Keyserlingk) |
| 1.WS |
Klinische Epidemiologie (V1,Ü1) (Institut für Medizinische Statistik, Prof. Hilgers, Dipl.-Stat. Heussen) |
| 2.SS |
Einf. i. d. Medizin I (V2,Ü) (Helmholtz-Institut, PD. Baumann) |
| 2.SS |
Praktikum Physiologie I (V,Ü2) (Helmholtz-Institut, PD. Baumann) |
| 3.WS |
Einf. i. d. Medizin II (V2,Ü) (Helmholtz-Institut, PD. Baumann) |
| 3.WS |
Praktikum Physiologie II (V,Ü2) (Helmholtz-Institut, PD. Baumann) |
| 3.WS |
Grundlagen der Zellbiologie und Biochemie (V2,Ü) (Institut für Biochemie, Prof. Bernhagen, Prof. Lüscher, Prof. Heinrich, Institut für Biologie II, PD. Mey) |
| 4.SS |
Praktikum Biochemie (V,Ü2) (Institut für Biochemie, PD. Krüger) |
Gesamtumfang im Grundstudium: (V7,Ü10).
Im Hauptstudium des Anwendungsfachs Medizin sollten Veranstaltungen im Umfang von ca. 12 SWS besucht und eine Studienarbeit angefertigt werden. Die mündliche Diplomprüfung erstreckt sich über Veranstaltungen aus dem folgenden aufgeführten Katalog im Umfang von insgesamt 8 Vorlesungs-SWS sowie über das Thema der Studienarbeit. Bei der Meldung zur Prüfung ist im ZPA ein Übungs- oder Seminarschein aus diesem Katalog vorzulegen.
|
Veranstaltungen des Hauptstudiums im Anwendungsfach Medizin |
|
|
Auswahl möglicher Veranstaltungen im Hauptstudium:
Veranstaltungen, bei denen explizit Nebenfach Medizin Studierende willkommen sind, bzw. Veranstaltungen, die speziell für Nebenfach Medizin Studierende angeboten werden:
Institut für Pathologie
| Veranstaltung |
V/Ü, Semester |
| Grundlagen der Pathologie |
((V8,Ü), WS) |
| Medizin für Biologen, Molekulare Pathologie und Humangenetik |
((V2,Ü), WS) |
| Spezielle Pathologie |
((V4,Ü), SS) |
Helmholtz-Institut für Biomedizinische Technik (HIA)
| Veranstaltung |
(V,Ü), Semester |
| Physiologische und technologische Grundlagen natürlicher und künstlicher Organe I, II |
(jeweils (V2,Ü), SS/WS) |
| Biomedizinische Technik I, II |
(jeweils (V2,Ü), WS/SS) |
| Implantologie/Medical Engineering |
((V2,Ü), WS) |
| Biowerkstoffkunde/Biomaterialien |
((V2,Ü1), SS) |
| Biomedizinisches Grundlagenpraktikum |
(P4, WS/SS) |
Institut für Medizinische Informatik
| Veranstaltung |
(V,Ü), Semester |
| Methodologie der Medizin für Naturwissenschaftler |
((V2,Ü), WS) |
| Ringvorlesung Medizinische Bildverarbeitung |
((V2,Ü), WS) |
| Wissensmanagement in der Medizin |
(Seminar, WS) |
| Einführung in die Medizinische Informatik für Naturwissenschaftler |
((V2,Ü), SS) |
| Medizinische Bildverarbeitung |
(S2, SS) |
Institut für Medizinische Statistik
| Veranstaltung |
(V,Ü), Semester |
| Klinische Studien (Biometrie II |
(V2/S2, SS) |
Institut für Immunologie
| Veranstaltung |
(V,Ü), Semester |
| Immunologie |
((V2,Ü), WS) |
Institut für Phoniatrie und Pädaudiologie
| Veranstaltung |
(V,Ü), Semester |
| Medizinische Akustik I |
((V2,Ü), WS) |
| Akustische Messtechnik in der Medizin I |
((V,Ü1), WS) |
| Medizinische Akustik II |
((V2,Ü), SS) |
| Akustische Messtechnik in der Medizin II |
((V,Ü1), SS) |
Institut für Anatomie
| Veranstaltung |
(V,Ü), Semester |
| Softcomputing in der Medizin |
((V,Ü2), SS) |
Institut für Biochemie
| Veranstaltung |
(V,Ü), Semester |
| Technische Aspekte der Biochemie |
(S1, SS) |
Prinzipiell können Veranstaltungen aus dem gesamten Angebot der Medizinischen Fakultät (nach Rücksprache mit dem jeweiligen Dozenten) belegt werden.
Jeder Dozent einer Veranstaltung des Hauptstudiums ist als Prüfer zugelassen (gegebenenfalls muss jedoch eine Prüfungsberechtigung beim Diplomprüfungsausschuss Informatik beantragt werden).
Ansprechpartner von Seiten der Medizinischen Fakultät ist
Dipl.-Stat. Nicole Heussen
Institut für Medizinische Statistik (Prof. Dr.rer.nat. R.-D. Hilgers)
Pauwelsstr. 30
52074 Aachen
E54, Klinikum der RWTH - Hauptgebäude,
Aufzug B4/B5, Etage E, Flur 5, Raum-Nr.4
Telefon: +49 241 80 88786
Telefax: +49 241 80 82501
Sprechstunde: Dienstags 10-12 Uhr - nur nach Vereinbarung mit dem Sekretariat
nheussen@medfak.rwth-aachen.de
medstat@medfak.rwth-aachen.de (Sekretariat)
http://www.nfmed.rwth-aachen.de/
Ansprechpartner von Seiten der Fachgruppe Informatik ist:
Dr. Thomas Noll
Lehrstuhl für Informatik II
Raum 4209
Ahornstr. 55
52074 Aachen
Tel: 0241/80-21213
Sprechstunde: nach Vereinbarung
noll@cs.rwth-aachen.de
Dieses Anwendungsfach wird erstmals zum Sommersemester 2001 angeboten. Ansprechpartner von Seiten des philosophischen Instituts ist
Dr. Daniel Dohrn
Lehrstuhl für Praktische Philosophie
Eilfschornsteinstr. 16
D-52056 Aachen
Sprechstunde: nach Vereinbarung per Email
Raum 111
Tel. 0241/80-96027 oder -96008
Fax 0241/80-92705
daniel.dohrn@rwth-aachen.de
@
http://www.phil-inst.rwth-aachen.de
Es wird ein Gesamtumfang des Grundstudiums von 18 Semesterwochenstunden (SWS) empfohlen. In diesem Umfang sind drei Leistungsnachweise und zwar je einer aus jeder Kategorie (A/B/C), siehe unten, zu erbringen. Zum Abschluß des Grundstudiums gibt es eine mündliche Prüfung über drei mit dem Prüfer abzusprechende Themen des Grundstudiums, die ca. 30 Minuten dauert.
Es wird ein Gesamtumfang des Hauptstudiums von 18 Semesterwochenstunden (SWS) empfohlen und es ist ein Hauptseminarschein zu erbringen. Zum Abschluß des Studiums ist eine mündliche Prüfung über drei mit dem Prüfer/der Prüferin abzusprechende Themen des Hauptstudiums zu absolvieren, die bis zu 45 Minuten dauert.
Während des gesamten Studiums sind aus jeder der Kategorien (A/B/C) mindestens sechs SWS zu belegen. Die restlichen 18 SWS sind frei verteilbar.
| Themenbereich (A) "Praktische Philosophie"
|
| A1: |
Ethik, |
| A2: |
Rechts-, Staats- und Sozialphilosophie, |
| A3: |
Philosophische Anthropologie. |
| Themenbereich (B) "Theoretische Philosophie"
|
| B1: |
Erkenntnistheorie, |
| B2: |
Logik, |
| B3: |
Wissenschaftstheorie, |
| B4: |
Sprachphilosophie, |
| B5: |
Ontologie bzw. Metaphysik. |
| Themenbereich (C) "Philosophie der Natur und der kulturellen Welt"
|
| C1: |
Philosophie der Natur und der Naturwissenschaften, |
| C2: |
Philosophie der Technik, |
| C3: |
Philosophie der Geschichte und der Geschichtswissenschaft, |
| C4: |
Philosophie der Kunst bzw. Ästhetik, |
| C5: |
Philosophie der Religion, |
| C6: |
Philosophie der Kultur. |
Ansprechpartner von Seiten der Fachgruppe Informatik ist:
Dr. Ralf Schlüter
Ahornstr. 55
52074 Aachen
Tel: 0241/80-21022
gstube@informatik.rwth-aachen.de
Sprechstunde: http://studienberatung.informatik.rwth-aachen.de/termin-grundstudium.html
Dieses Anwendungsfach wird zum Wintersemester 1999/2000 erstmals angeboten. Ansprechpartner von Seiten der Philosophischen Fakultät ist
Dipl.-Psych. Christine Sutter
Raum 307, Jägerstr. 17--19
D--52066 Aachen--Burtscheid
Tel: 80 93995
Fax: 80 92318
Sprechstunde: Dienstags 13-14 Uhr, Raum 307
christine.sutter@post.rwth-aachen.de
http://www.psych.rwth-aachen.de/ifp-zentral/upload/sutter/Pruefungsleistung.pdf
Dieses umfaßt folgende Vorlesungen:
-
Einführung in die Psychologie (2 SWS)
-
Ausgewählte Themen der Psychologie (2 SWS)
-
Forschungsmethoden I (2 SWS)
-
Forschungsmethoden II (2 SWS)
-
Software--Ergonomie für Informatiker und Ingenieure (2 SWS)
-
Psychologie des Lernens (2 SWS)
-
Informationsverarbeitung (4 SWS), sinnvolle Voraussetzung: Forschungsmethoden I+II
-
Arbeitsbedingungen und Arbeitsschutz (2 SWS)
Es ist ein Leistungsnachweis über Forschungsmethoden I und II durch Bestehen der beiden entsprechenden Teilklausuren zu erwerben. Die schriftliche Vordiplomprüfung besteht aus einer max. 90-minütigen Klausur. Grundlage ist der aus 154 Fragen bestehende Fragenkatalog des Instituts. Die Prüfungsliteratur und der Fragenkatalog sind in der Institutsbibliothek einsehbar.
Dieses besteht aus einem experimentellen Praktikum (4 SWS), wobei ein Leistungsnachweis durch eine Studienarbeit zu erwerben ist, und Lehrveranstaltungen im Umfang von 10 SWS, wovon eine Veranstaltung mit einer ein- bis zweistündigen Teilklausur abgeschlossen werden muss. Die Veranstaltungen können aus der folgenden Liste ausgewählt werden:
-
Personalmanagement in Organisationen (4 SWS)
-
Funktions- und Regulationsstörungen I oder II (2 SWS)
-
Mobilität und berufliche Rehabilitation II (2 SWS)
-
Erwerb kognitiver Funktionen I oder II (2 SWS)
-
Sprache (2 SWS)
-
Wahrnehmungspsychologie (2 SWS)
-
Gedächtnis (2 SWS)
-
Experimentelle Methoden (2 SWS)
Die mündliche Diplomprüfung (in der Regel max. 45 Minuten) bezieht sich auf Veranstaltungen des Hauptstudiums im Umfang von 8 SWS, zusätzlich kann ein Spezialthema aus einer Veranstaltung benannt werden. Folgende Prüfer stehen derzeit zur Verfügung:
| Dozent |
Telefon |
Sprechstunde |
| Prof. Dr. L.F. Hornke |
80 96013 |
Do: 12:30 - 14:30 Uhr |
| Prof. Dr. W. Spijkers |
80 93522 |
Mo: 12:30 - 13:30 Uhr |
| PD Dr. I. Koch |
80 96012 |
Di: 12:30 - 13:30 Uhr |
| Prof. Dr. J. Müsseler |
80 96132 |
nach Vereinbarung |
Ansprechpartner von Seiten der Fachgruppe Informatik ist:
Dr. Ralf Schlüter
Ahornstr. 55
52074 Aachen
Tel: 0241/80-21022
gstube@informatik.rwth-aachen.de
Sprechstunde: http://studienberatung.informatik.rwth-aachen.de/termin-grundstudium.html
Ansprechpartner von Seiten der Fachgruppe Informatik ist:
Dr. Ralf Schlüter
Ahornstr. 55
52074 Aachen
Tel: 0241/80-21022
gstube@informatik.rwth-aachen.de
Sprechstunde: http://studienberatung.informatik.rwth-aachen.de/termin-grundstudium.html
Nach § 11
Abs. 2 der
DPO kann mit Zustimmung des Prüfungsausschusses als Anwendungsfach ein anderes auf Informatik bezogenes Fach aus dem Bereich der an der RWTH vertretenen Studienfächer gewählt werden. Hierzu ist in Zusammenarbeit mit einer Lehrperson aus dem jeweiligen Fachgebiet ein detaillierter Studienplan zu erstellen und dem Diplomprüfungsausschuss Informatik
(Adresse: siehe Abschnitt 11.1.4. )
zur Genehmigung vorzulegen. Im einzelnen sollte der Antrag folgende Punkte aufweisen:
-
eine Erläuterung der Bezüge zwischen dem gewünschten Fach und der Informatik,
-
eine ausführliche Begründung für das eigene Interesse an der Wahl des Anwendungsfachs,
-
eine Liste von zu belegenden Veranstaltungen (unterteilt nach Grund- und Hauptstudium),
-
die Zulassungsvoraussetzungen zur Diplom-Vor- und Diplomprüfung sowie
-
Form und Inhalt der beiden Prüfungen.
Hierbei ist zu beachten, dass der Studienumfang mindestens denjenigen der Standardanwendungsfächer ausmachen und somit in der Summe wenigstens 32 (eher mehr) SWS betragen sollte. Weiter sind die im Grund- und Hauptstudium zu belegenden Veranstaltungen so auszuwählen, dass sie auch in dem betreffenden Studienfach dem jeweiligen Studienabschnitt zugeordnet sind.
Nach § 15
Abs. 3 der
DPO kann das Anwendungsfach im Grundstudium einmal gewechselt werden. Dabei ist zu beachten, dass die Entscheidung für ein Anwendungsfach allerdings erst bei der Anmeldung zur entsprechenden Diplom-Vorprüfung endgültig zu treffen ist, so dass man am Anfang des Studiums
"mehrgleisig fahren"
kann, ohne die Möglichkeit zum Wechsel in Anspruch nehmen zu müssen.
Nach § 17
Abs. 2 der
DPO kann das Anwendungsfach nach der Diplom-Vorprüfung noch einmal gewechselt werden. Bei einem Wechsel nach der Diplom-Vorprüfung sind dann jedoch die vorgeschriebenen Leistungsnachweise aus dem Grundstudium des neuen Anwendungsfachs nachzuholen
(Da im Fach Betriebswirtschaftslehre keine solchen existieren, werden hier 4 Leistungsnachweise zu den jeweiligen Prüfungsgebieten aus dem Grundstudium verlangt.)
; eine zusätzliche Fachprüfung ist nicht zu erbringen. Wurde bei der Zulassung zur Diplomprüfung bereits ein Anwendungsfach ausgewählt, so ist danach (z.B.
nach einer fehlgeschlagenen Prüfung) kein Wechsel mehr möglich.
Ein Aufenthalt an einer ausländischen Hochschule kann einen - auch im Hinblick auf das spätere Berufsleben - wertvollen Studienabschnitt darstellen. Der Auslandsaufenthalt sollte in der Regel zwei Semester (Winter- und darauffolgendes Sommersemester; ca.
zehn Monate) umfassen und empfiehlt sich insbesondere unmittelbar nach Ablegen der Diplom-Vorprüfung. Interessierte Studierende sollten sich möglichst frühzeitig, d.h.
ein gutes Jahr vor dem geplanten Beginn des Auslandsaufenthalts, informieren und eine Kontaktperson für ein Austauschprogramm oder die Fachstudienberatung für Auslandsstudien
(Adresse: siehe Abschnitt 11.1.7. )
aufsuchen. Eine weitere Möglichkeit besteht darin, die Diplomarbeit an einer ausländischen Hochschule zu schreiben. Nach derzeitiger Rechtslage wird ein sinnvoll verbrachter ein- bis zweisemestriger Auslandsaufenthalt bei der Berechnung der Studiendauer im Hinblick auf die Freiversuchsregelung
(siehe Abschnitt 5.6.4. )
in der Diplomprüfung nicht angerechnet.
Eine organisatorische oder finanzielle Unterstützung eines Auslandsaufenthalts kann im Rahmen des SOCRATES/ERASMUS-Programms der EU (hierfür stehen die Chancen recht gut) und/oder des Ausland-BAföG sowie durch ein Fulbright- oder DAAD-Stipendium (Chancen nicht so günstig) erfolgen.
Der ERASMUS/SOCRATES-Austausch umfaßt eine vorgegebene Liste von Hochschulen aus der EU bzw.
der EFTA und wird von der EU in gewissem Rahmen finanziell gefördert. Für Studierende bietet dieses Programm eine Reihe von Vorteilen:
-
Studiengebühren für Gaststudierende werden nicht erhoben, vielmehr wird in der Regel ein kleines Stipendium gezahlt;
-
viele organisatorische Probleme werden für die Studierenden von den beteiligten Hochschulen gelöst;
-
eine Anerkennung der im Ausland erbrachten Studien- und Prüfungsleistungen ist vorgesehen.
Im Studiengang Informatik bedeutet dies konkret, daß im Ausland erbrachte entsprechende Prüfungsleistungen für in der Regel eine bis maximal zwei Fachprüfungen des Hauptdiploms mit Note anerkannt werden können. Erforderlich ist eine Bestätigung der späteren Anerkennung durch eine Lehrperson oder den Diplomprüfungsausschuß
(siehe Abschnitt 11.1.4. )
vor dem Auslandsaufenthalt.
Schwieriger gestaltet sich die Organisation eines Auslandsaufenthalts auf eigene Faust oder an einer Universität in Übersee, der aber dennoch interessant und erfolgreich sein kann, wie viele Erfahrungen zeigen.
Eine Liste der Partnerhochschulen der RWTH Aachen im Studiengang Informatik kann dem im Akademischen Auslandsamt
(Adresse: siehe Abschnitt 11.1.15. )
erhältlichen Informationsmaterial entnommen werden. Außerdem besteht ein bilaterales Abkommen mit der EPFL Lausanne/Schweiz, das ebenfalls für Informatik-Studierende der RWTH Aachen eine interessante Gelegenheit für einen Auslandsaufenthalt bietet.
Das Akademische Auslandsamt der RWTH berät allgemein über Studienaufenthalte im Ausland und Möglichkeiten der Finanzierung.
Für fachbezogene Fragen und Auskünfte über informatikbezogene Austauschprogramme steht die Fachstudienberatung für Auslandsstudien zur Verfügung:
Tim Seipold und Ralf Wienzek
Lehrstuhl für Informatik IV
Raum 4106
Ahornstr. 55
52074 Aachen
Tel: 0241/80-21412
Sprechstunde: Mi 11-12 Uhr u. n. Vereinb.
astube@informatik.rwth-aachen.de
Studierende der RWTH, die nicht in Informatik immatrikuliert sind, können nicht ohne weiteres alle Scheine erwerben, welche für die Anmeldung zur Diplom-Vorprüfung benötigt werden; die Teilnahme an Prüfungen ist prinzipiell nicht möglich. Im Fall eines Wechsels sollte daher möglichst bald die Einschreibung in Informatik erfolgen; dies ist sowohl im Winter- als auch im Sommersemester zum ersten Fachsemester möglich.
Studien- und Prüfungsleistungen anderer Studiengänge an der RWTH (beispielsweise der Mathematik) können nach § 7
DPO gegebenenfalls (teilweise) anerkannt werden; dies ist im allgemeinen mit einer Erhöhung der Fachsemesterzahl verbunden. Detaillierte Auskünfte geben der Vorsitzende des Diplomprüfungsausschusses Informatik
(Adresse: siehe Abschnitt 11.1.4. )
sowie die Fachstudienberatung Informatik für das Grundstudium
(Adresse: siehe Abschnitt 11.1.5. )
und für das Hauptstudium
(Adresse: siehe Abschnitt 11.1.6. )
Bei einem Wechsel des Studienorts werden Leistungsnachweise und Fachprüfungen, die an anderen wissenschaftlichen Hochschulen abgelegt wurden, bei Gleichwertigkeit anerkannt. Hierzu ist ein formloser Antrag an den Vorsitzenden des Diplomprüfungsausschusses (Adresse: siehe Abschnitt 11.1.4. )
zu stellen. Auf den Seiten der Fachstudienberatung Informatik finden Sie dazu auch
Formulare, die on-line ausgefüllt werden können.
Vordiplome anderer deutscher wissenschaftlicher Hochschulen in Informatik werden von Amts wegen bereits bei der Immatrikulation anerkannt.
Wegen der zu erwartenden "Reibungsverluste"
bei der Anerkennung einzelner Studien- und Prüfungsleistungen ist ein Wechsel direkt nach dem Abschluss der Diplom-Vorprüfung am günstigsten.
Die Lehreinheiten der Fachgruppe Informatik sind im Informatikzentrum (Gebäude der ehemaligen Pädagogischen Hochschule), Ahornstr. 55, 52074 Aachen (Postadresse,
siehe Abschnitt 11.1.1.
) sowie z.T. im Rechen- und Kommunikationszentrum, Seffenterweg 23, 52074 Aachen (Lehrstuhl für Hochleistungsrechnen) zu finden.
Weitere Informationen über die Lehreinheiten der Informatik sind im WWW verfügbar.
Ein Teil des Lehrangebots im Studiengang Informatik wird von Lehreinrichtungen anderer Fachgruppen und Fakultäten abgedeckt:
-
Lehrgebiet Mathematische Grundlagen der Informatik
(Abschnitt 9.1.24. )
(Fachgruppe Mathematik): Informatikzentrum
-
Lehr- und Forschungsgebiet Stochastik, insbesondere Anwendung in der Informatik
(Abschnitt 9.1.25. )
(Fachgruppe Mathematik): Wüllnerstr. 3, 52062 Aachen
-
Lehrstuhl für Technische Informatik
(Abschnitt 9.1.26. )
(Fakultät für Elektrotechnik): Ahornstr. 55, 52074 Aachen
-
Lehrstuhl für Kommunikationsnetze
(Abschnitt 9.1.27. )
(Fakultät für Elektrotechnik): Kopernikusstr. 10, 52074 Aachen
-
Institut für Medizinische Informatik
(Abschnitt 9.1.28. )
(Medizinische Fakultät): Pauwelsstr. 30, 52074 Aachen
Auf den folgenden Seiten findet sich jeweils eine Kurzvorstellung der Lehreinheiten.
Ansprechpartner: Prof. Dr. Peter Rossmanith (nach Vereinbarung)
Forschungsschwerpunkte:
Effiziente Algorithmen, insbesondere
-
Exakte Algorithmen für harte Probleme
-
Parametrisierte Komplexitätstheorie
-
Algorithmen für Graphprobleme
-
Algorithmen für Erfüllbarkeitsprobleme
-
Algorithmische Lerntheorie
Regelmäßige Veranstaltungen:
-
Vorlesungen:
-
Effiziente Algorithmen
-
Parametrisierte Algorithmen
-
Analyse von Algorithmen
-
Komplexitätstheorie
-
Randomisierte Algorithmen
-
Seminare über spezielle Aspekte der genannten Lehr- und Forschungsgebiete
Prüfungsfächer:
-
Theoretische Informatik
-
Vertiefungsgebiet Effiziente Algorithmen
Allgemeine Hinweise:
Diplomarbeiten ergeben sich meist aus Seminarvorträgen und Forschungsprojekten.
Homepage:
http://www-lti.informatik.rwth-aachen.de/
Ansprechpartner: Prof. Dr. Klaus Indermark (nach Vereinbarung)
Priv.-Doz. Dr. Thomas Noll (nach Vereinbarung)
Forschungsschwerpunkte:
Programmiersprachen und Programmanalyse, insbesondere
-
Modellierung und Verifikation nebenl"aufiger Systeme
-
Funktionale Programmierung verteilter Systeme
-
Programmanalyse und Compileroptimierung
Regelmäßige Veranstaltungen:
-
Vorlesungen:
-
Compilerbau
-
Programmanalyse und Compileroptimierung
-
Logikprogrammierung
-
Semantik von Programmiersprachen
-
Kontrollstrukturen von Programmiersprachen
-
Theorie verteilter Systeme
-
Seminare über spezielle Aspekte der genannten Lehr- und Forschungsgebiete
-
Praktika:
-
Compilerbau-Praktikum
-
Software-Praktikum
-
Kurse in funktionaler und logischer Programmierung
Prüfungsfächer:
-
Theoretische Informatik
-
Vertiefungsgebiet Implementierung von Programmiersprachen (z.B.
Compilerbau, Programmanalyse und Compileroptimierung, Logikprogrammierung)
-
Vertiefungsgebiet Theorie der Programmierung (z.B.
Semantik von Programmiersprachen, Kontrollstrukturen von Programmiersprachen, Theorie verteilter Systeme)
Allgemeine Hinweise:
Diplomarbeiten aus allen angegebenen Gebieten: Diplomthemen ergeben sich meist aus Seminarvorträgen sowie aus Forschungsprojekten.
Homepage:
http://www-i2.informatik.rwth-aachen.de/
Ansprechpartner: Prof. Dr. Ir. Joost-Pieter Katoen (nach Vereinbarung),
Priv.-Doz. Dr. Thomas Noll (nach Vereinbarung),
Prof. Dr. Klaus Indermark (nach Vereinbarung; bis 1.10.2005)
Forschungsschwerpunkte:
Programmiersprachen und Software-Validierung, insbesondere:
-
Theorie nebenl
Model Checking f
Semantik und Verifikation moderner Programmiersprachen
-
Modellierungssprachen f
Tool-Entwicklung und (industrielle) Fallstudien
Regelmäßige Veranstaltungen:
-
Vorlesungen:
-
Modellierung nebenl
Model-Checking (I und II)
-
Semantik von Programmiersprachen
-
Software-Verifikation
-
Compilerbau
-
Seminare über spezielle Aspekte der genannten Lehr- und Forschungsgebiete
-
Praktika:
-
Praktikum über nebenläufige Systeme
-
Model-Checking Praktikum (I und II)
-
Compilerbau-Praktikum
Prüfungsfächer:
-
Theoretische Informatik
-
Vertiefungsgebiet Programmiersprachen und Software-Validierung (entsprechend den oben genannten Forschungsgebieten)
Allgemeine Hinweise:
Neben den Lehrveranstaltungen bieten wir Diplomarbeiten und HiWi-Jobs zu den obigen Forschungsthemen an. Für geeignete Studenten bieten wir die Möglichkeit, sich an (inter)nationalen Projekten zu beteiligen oder ihre Diplomarbeit in einer internationalen Forschungsgruppe aus Industrie oder Universität durchzuführen.
Homepage:
http://www-i2.informatik.rwth-aachen.de/
Ansprechpartner: Prof. Dr. Jürgen Giesl
Forschungsschwerpunkte:
Programmiersprachen und Verifikation, insbesondere
-
Automatisierte Verifikationsverfahren
-
Theorem Proving
-
Termersetzungssysteme
Regelmäßige Veranstaltungen:
-
Vorlesungen:
-
Automatisierte Programmverifikation
-
Grundlagen der Funktionalen Programmierung
-
Logikprogrammierung
-
Termersetzungssysteme
-
Seminare über spezielle Aspekte der genannten Lehr- und Forschungsgebiete
Prüfungsfächer:
-
Theoretische Informatik
-
Vertiefungsgebiet Programmiersprachen und Verifikation
Das Vertiefungsgebiet "Programmiersprachen und Verifikation"
befasst sich mit der Theorie und Implementierung von Programmiersprachen und mit Verfahren, um die Korrektheit von Software in solchen Sprachen zu überprüfen. Hierzu werden die folgenden Vorlesungen angeboten:
-
Automatisierte Programmverifikation:
Das Ziel der Vorlesung ist die Vermittlung von Techniken zur automatischen Untersuchung der Korrektheit und Zuverlässigkeit von Programmen. Es wird gezeigt, wie Induktionsbeweise zur Verifikation von Programmen in einer einfachen funktionalen Programmiersprache automatisch durchgeführt werden können und es wird darauf eingegangen, wie auch die Terminierung von Programmen automatisch gezeigt werden kann. -
Grundlagen der Funktionalen Programmierung:
Die Vorlesung behandelt sowohl grundlegende Programmiertechniken in funktionalen Sprachen als auch die Konzepte, die hinter solchen Sprachen stehen. Neben einer Einführung in das funktionale Programmieren mit der Sprache Haskell werden Modelle für die Semantik und die Implementierung funktionaler Sprachen vorgestellt. Hierbei wird auch auf Verfahren zur Typüberprüfung und -inferenz eingegangen. -
Termersetzungssysteme:
Termersetzungssysteme dienen zum Rechnen und automatischen Beweisen mit Gleichungen. Außerdem sind Termersetzungssysteme die Basis-Programmiersprache, die allen funktionalen Programmiersprachen zugrunde liegt. Termersetzungssysteme werden daher in vielen Bereichen wie der automatisierten Programmverifikation, der Spezifikation von Programmen und der deklarativen Programmierung eingesetzt. In der Vorlesung werden daher Verfahren vorgestellt, um folgende Fragestellungen rechnergestützt zu untersuchen:
-
Ist das Resultat eines Programms immer eindeutig (Konfluenz)?
-
Hält das Programm immer nach endlich vielen Schritten an (Terminierung)?
-
Erfüllt ein Programm seine Spezifikation (Korrektheit)?
-
Wie kann man ein unvollständiges Programm automatisch vervollständigen?
-
Logikprogrammierung:
Neben einer kurzen Einführung in die Sprache Prolog behandelt diese Vorlesung die Grundlagen der logischen Programmierung, logische Programmiertechniken sowie Grundlagen der Implementierung von Logiksprachen.
Allgemeine Hinweise:
-
Diplomarbeiten aus obigen Bereichen
-
Studentische Hilfskraftstellen fuer Forschungsprojekte
Homepage:
http://www-i2.informatik.rwth-aachen.de/lufgi2
Ansprechpartner: Prof. Dr. Manfred Nagl (nach Vereinbarung)
Forschungsschwerpunkte:
Sprachen, Methoden und Werkzeuge der Softwaretechnik, insbesondere
-
für Requirements Engineering und Programmieren im Großen, Projektorganisation, Re/Reverse Engineering
-
Werkzeuge für einzelne Arbeitsbereiche der Softwaretechnik und Integrationswerkzeuge
-
Konzeptuelle Modellierung der Werkzeuge durch Graph-Grammatiken
-
Architekturüberlegungen für Softwareentwicklungs-Umgebungen/Werkzeuggenerierung sowie für einige Bereiche eingebetteter Systeme
-
CIM, Verfahrenstechnik, Koordination von Entwicklungsprozessen, multimediale Autorenunterstützung, konzeptueller Entwurf im Bauwesen, eHome, Telekommunikationssysteme
Regelmäßige Veranstaltungen:
-
Vorlesungen:
-
Einführung in die Softwaretechnik (jährlich)
-
Software-Architekturmodellierung
-
Die Softwaretechnik-Programmiersprache Ada
-
Spezifikation von Softwaresystemen
-
Management von Softwareprozessen
-
Visuelle Programmiersprachen
-
Seminare über neuere Kapitel der Softwaretechnik (jedes Semester) sowie internes Seminar für Diplomanden und Doktoranden (das ganze Jahr über)
-
Softwaretechnik-Projektpraktikum (jedes Semester)
Prüfungsfächer:
-
Praktische Informatik
-
Vertiefungsgebiet Softwaretechnik (Auswahl aus obigen Veranstaltungen)
Allgemeine Hinweise:
-
Diplomarbeiten aus allen obigen Bereichen (vor Anfertigung der Diplomarbeit wird der Besuch eines Seminars am Lehrstuhl und des Softwaretechnik-Projektpraktikums empfohlen).
Die Diplomanden werden intensiv betreut: ein Mitarbeiter ist als Daueransprechpartner vorhanden, über die Ergebnisse der Diplomarbeit wird zweimal intern vorgetragen und diskutiert. -
Studentische Hilfskraftstellen für Forschungsprojekte siehe Aushang
-
Der Lehrstuhl ist an einigen Forschungskooperationen beteiligt (SFB 476, Graduiertenkolleg, Forum Informatik, Regina).
Homepage:
http://www-i3.informatik.rwth-aachen.de/
Ansprechpartner: Prof. Dr. Horst Lichter und Mitarbeiter
Forschungsschwerpunkte:
Softwarekonstruktion, insbesondere
-
Objektorientierte Architekturen
-
Testen objektorientierter Software
-
Software-Prozesse und Prozessverbesserungen
-
Konzepte und Werkzeuge zur Entwicklung von Produktlinien
Regelmäßige Veranstaltungen:
-
Vorlesungen:
-
Objektorientierte Softwarekonstruktion (V3/Ü2)
-
Software-Qualitätssicherung und Projektmanagement (V4/Ü2)
-
Komponententechnik (V2)
-
Entwicklung von Software-Produktlinien (V2)
-
Seminare über spezielle Aspekte der genannten Lehr- und Forschungsgebiete
Prüfungsfächer:
-
Praktische Informatik
-
Vertiefungsgebiet Softwarekonstruktion
Allgemeine Hinweise:
-
Diplomarbeiten ergeben sich im Kontext der aktuellen Forschungsinhalte.
-
Forschungsarbeiten werden teilweise in Kooperation mit industriellen Partnern durchgeführt.
Homepage:
http://www-lufgi3.informatik.rwth-aachen.de/
Ansprechpartner: Prof. Dr. Otto Spaniol, Dr. Dirk Thißen (nach Vereinbarung)
Forschungsschwerpunkte:
Kommunikationssysteme, insbesondere
-
Modellierung und Leistungsbewertung von Kommunikationssystemen
-
Multimedia-Kommunikation und Quality of Service im Internet
-
Drahtlose Netze und Mobilkommunikation (WLAN/GSM/GPRS)
-
Dienst- und Mobilitätsmanagement in heterogenen Netzen
-
Sicherheit in Kommunikationsnetzen
-
Middleware (CORBA, WebServices)
-
Kommunikationstechnische Anwendungen
Regelmäßige Veranstaltungen:
-
Vorlesungen:
-
Data Communication and Internet Technology
-
Distributed Systems
-
Modelling and Evaluation of Communication Systems
-
Multimedia Systems
-
Security in Communication Networks
-
weitere Spezialvorlesungen zu Kommunikationssystemen
-
Seminare über spezielle Aspekte der aufgeführten Lehr- und Forschungsgebiete
-
Praktika über Verteilte Systeme (Schwerpunkt WebServices)
Prüfungsfächer:
-
Praktische Informatik
-
Vertiefungsgebiet Kommunikationssysteme: Kombination aus den genannten Vorlesungen sowie ggfs. Seminaren und (nach Rücksprache) weiteren Veranstaltungen
Allgemeine Hinweise:
-
Diplomarbeiten ergeben sich aus den Forschungsprojekten sowie aus Seminaren in allen Bereichen des Forschungsgebiets.
-
Unregelmäßiges Angebot eines Praktikums "Mobile Ad Hoc Networks" in den Semesterferien in Kooperation mit der Uni Bonn.
Homepage:
http://www-i4.informatik.rwth-aachen.de/
Ansprechpartner: Prof. Dr. Heiko Mantel (nach Vereinbarung)
Forschungsschwerpunkte:
-
Formale Methoden für Informationssicherheit
-
Programmiersprachenbasierte Sicherheit
-
Security Engineering
Regelmäßige Veranstaltungen:
-
Vorlesungen:
-
Course: Formal Methods for Information Security (V3/Ü1)
-
Language-Based Security (V3/Ü1)
-
Security Aspects of Software Engineering (V3/Ü1)
-
Seminare aus dem Bereich Entwurf und Analyse sicherer Softwaresysteme
Prüfungsfächer:
-
Praktische Informatik
-
Vertiefungsgebiet Entwurf und Analyse sicherer Softwaresysteme:
Vor Beginn des Vertiefungsfachs sollte der Studienplan mit dem Prüfer abgesprochen werden. Die Arbeitsgruppe bietet nur Vorlesungen im Umfang von 9V an und die restlichen 3V sind durch Vorlesungen anderer Dozenten (nach Absprache) zu ergaenzen.
Allgemeine Hinweise:
-
Diplomarbeiten aus dem Bereich Entwurf und Analyse sicherer Softwaresysteme
Homepage:
http://www-i4.informatik.rwth-aachen.de/seceng/Research.html
Ansprechpartner: Prof. Dr. Matthias Jarke (nach Vereinbarung)
wissenschaftliche Mitarbeiter
Forschungsschwerpunkte:
-
Informationssysteme
-
Nichtstandard-Datenbanken
-
Wissensbasierte Systeme
-
Objektorientierte Datenbanksysteme
-
Erstellung von Multimedia-Dokumenten
-
Computer-Supported Cooperative Work (CSCW)
-
Requirements Engineering und Qualitätssicherung
Regelmäßige Veranstaltungen:
-
Vorlesungen:
-
Einführung in Datenbanken
-
Implementierung von Datenbanken
-
Wissensbasierte Informationssysteme
-
Anfrageauswertung / Anfrageoptimierung
-
Büroinformationssysteme
-
Seminare aus den Bereichen Requirements Engineering, Wissensbasierte Systeme, Datenbankentwurf und Datenbankimplementierung
Prüfungsfächer:
-
Praktische Informatik
-
Vertiefungsgebiet Informationssysteme/Wissensbasierte Systeme:
Einführung in Datenbanken, Implementierung von Datenbanken, Spezialvorlesungen aus den Bereichen deduktive Datenbanken, objektorientierte Datenbanken, Wissensrepräsentation, natürlichsprachliche Schnittstellen, Logikprogrammierung, sowie Informationssystem-Anwendungen in Büro, Ingenieurwiss.
und Medizin
Allgemeine Hinweise:
-
Diplomarbeiten: u.a. aus den Bereichen wissensbasierte und multimediale Informationssysteme, logikbasierte Implementierungstechniken, Entwicklungswerkzeuge für Informationssysteme, Requirements Engineering und Qualitätssicherung
-
Im Rahmen von Forschungsprojekten werden stud. Hilfskräfte eingestellt. Stellenangebote werden rechtzeitig am Lehrstuhl durch Aushang bekannt gegeben.
Homepage:
http://www-i5.informatik.rwth-aachen.de/
Ansprechpartner: Prof. Gerhard Lakemeyer, Ph.D. (nach Vereinbarung)
Forschungsschwerpunkte:
Künstliche Intelligenz, insbesondere
-
Wissensrepräsentation
-
Kognitive Robotik
Regelmäßige Veranstaltungen:
-
Vorlesungen:
-
Introduction to Artificial Intelligence
-
Introduction to Knowledge Representation
-
The Logic of Knowledge Bases
-
Seminare und Proseminare im Bereich Künstliche Intelligenz und Robotik (im SS)
-
Robotikpraktikum (im WS)
-
Arbeitsgemeinschaften Kognitive Robotik
Prüfungsfächer:
-
Praktische Informatik
-
Vertiefungsgebiet Wissensbasierte Systeme; Künstliche Intelligenz (entspricht den obengenannten Forschungsgebieten)
Allgemeine Hinweise:
Diplomarbeiten aus allen angegebenen Gebieten: Diplomarbeitsthemen ergeben sich meist aus Seminarvorträgen sowie aus Forschungsprojekten.
Homepage:
http://www-kbsg.informatik.rwth-aachen.de/
Forschung: Wissensrepräsentation Kognitive Robotik
Lehre: Vorlesungen:
Seminare und Proseminare im Bereich Künstliche Intelligenz und Robotik (im SS)
Robotikpraktikum (im WS)
Arbeitsgemeinschaft Kognitive Robotik
Vertiefung: wissensbasierte Systeme Künstliche Intelligenz
URL: http://www-kbsg.informatik.rwth-aachen.de/
Ansprechpartner:
Forschungsschwerpunkte:
Prüfungsfächer:
Allgemeine Hinweise:
Homepage:
Ansprechpartner: Prof. Wolfgang Prinz, Ph.D. (nach Vereinbarung)
Forschungsschwerpunkte:
Forschungsschwerpunkte: Kooperationssysteme, insbesondere
-
Computer Supported Cooperative Work (CSCW)
-
Groupware
-
kooperatives Dokumentenmanagement
-
Communityware
Regelmäßige Veranstaltungen:
-
Vorlesungen:
-
CSCW und Grouwpare
-
Einführung in Datenbanken
-
Seminare über spezielle Aspekte der genannten Lehr- und Forschungsgebiete
Prüfungsfächer:
Vertiefungsgebiet Kooperationssysteme (entspricht den obengenannten Forschungsgebieten.
Allgemeine Hinweise:
Diplomarbeiten aus allen angegebenen Gebieten: Diplomthemen ergeben sich meist aus Seminarvorträgen sowie aus Forschungsprojekten. Die Forschungsarbeiten werden in Kooperation mit dem Forschungsbereich Kooperationssysteme des Fraunhofer Instituts für Angewandte Informationstechnik (FIT) in St. Augustin /Bonn durchgeführt (http://www.fit.fraunhofer.de)
Homepage:
http://www-i5.informatik.rwth-aachen.de/CSCW/
Ansprechpartner: Prof. Dr. Thomas Rose (nach Vereinbarung)
Forschungsschwerpunkte:
Forschungsschwerpunkte: Medieninformatik/Medienprozesse, insbesondere
-
Medienunterstützung für Prozesse
-
Prozessmanagement und Individualisierung
-
Agententechnologie
Regelmäßige Veranstaltungen:
-
Vorlesungen:
-
e-Business
-
Einführung in Datenbanken
-
Seminare über spezielle Aspekte der genannten Lehr- und Forschungsgebiete
Prüfungsfächer:
-
Allgemeine Hinweise:
Diplomarbeiten aus den angegebenen Themen: Diplomarbeitsthemen ergeben sich meist aus Seminarvorträgen sowie aus Forschungsprojekten. Die Forschungsarbeiten werden in Kooperaion mit der Forschungsgruppe Prozessmanagement des Fraunhofer Instituts für Angewandte Informationstechnik (FIT) in Sankt Augustin/Bonn durchgeführt (http://www.fit.fraunhofer.de)
Homepage:
Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. Hermann Ney (nach Vereinbarung)
AG Spracherkennung: Dr. Ralf Schlüter (nach Vereinbarung)
AG Sprachverarbeitung und Übersetzung: Nicola Ueffing (nach Vereinbarung)
AG Bilderkennung: Daniel Keysers (nach Vereinbarung)
Forschungsschwerpunkte:
Sprachverarbeitung und Mustererkennung, insbesondere
-
Statistik und Informationstheorie,
-
Automatentheorie und formale Grammatiken,
-
Mustererkennung und Signalverarbeitung,
-
Suchverfahren und effiziente Algorithmen,
-
neuronale Netze und künstliche Intelligenz,
Anwendungen:
-
Spracherkennung
-
Automatische Übersetzung von gesprochener und geschriebener Sprache
-
Sprachverstehen und Dialogsysteme
-
Bilderkennung
Regelmäßige Veranstaltungen:
-
Vorlesungen:
-
Mustererkennung und neuronale Netze(V4/Ü2),
-
Spracherkennung (V4/Ü2),
-
Digitale Signalverarbeitung für Sprache und Bilder (V4/Ü2),
-
Statistische Methoden der Sprachverarbeitung (V4/Ü2),
-
weitere Vorlesungen zu wechselnden Themen (V2/Ü1).
-
Seminare:
-
Seminar spezielle Themen der Sprachverarbeitung und Mustererkennung,
-
Seminar über fortgeschrittene Themen der Sprachverarbeitung.
-
Arbeitsgemeinschaften/Praktika:
-
Lehrstuhlpraktikum "Sprach-"
und "Bildverarbeitung"
im Hauptstudium,
-
Arbeitsgemeinschaft "Spracherkennung"
,
-
Arbeitsgemeinschaft "Sprachverarbeitung und Übersetzung"
.
-
Arbeitsgemeinschaft "Bilderkennung"
,
Prüfungsfächer:
-
Praktische Informatik,
-
Vertiefungsgebiet Sprachverarbeitung und Mustererkennung (entsprechend den oben genannten Forschungsgebieten).
Allgemeine Hinweise:
-
Diplomarbeiten: aus den obigen Gebieten. Die zu entwickelnden Verfahren sind typischerweise in ein existierendes System einzubauen, an realen Sprachkorpora auszutesten und mit existierenden Verfahren zu vergleichen.
-
Vorbereitung für Diplomanden: Vorlesung, Seminar und/oder Arbeitsgemeinschaft.
-
Der Lehrstuhl steht in Kontakt mit internationalen Forschungsgruppen aus Industrie (Philips, Siemens, AT& T, Ericsson, IBM, ...) und Universität und ist an diversen nationalen wie internationalen Projekten (DFG, BMBF, EU) sowie Forschungskooperationen beteiligt, aus denen sich Themen für Diplomarbeiten ergeben.
-
Stellenangebote für studentische Hilfskräfte und wissenschaftliche Mitarbeiter: siehe Aushänge bzw. Webseiten des Lehrstuhls
Homepage:
http://www.informatik.rwth-aachen.de/I6/i6.html
Ansprechpartner: Prof. Dr. Wolfgang Thomas (Mi. 11.30 -12.30 Uhr und n. Vereinb.),
Dr. Christof Löding (n. Vereinb.)
Forschungsschwerpunkte:
Automaten, Logik und Verifikation, insbesondere
-
Automaten über Wörtern, Bäumen und Graphen
-
Temporale Logik
-
Formale Spezifikation und Model-Checking
-
Tool-Entwicklung für Automatentheorie, Verifikation und Programmsysteme
Regelmäßige Veranstaltungen:
Regelmässige Veranstaltungen: Vorlesungen
-
Angewandte Automatentheorie (V4)
-
Automaten und reaktive Systeme (V4)
-
Model-Checking (V2)
-
Automata on infinite objects (V2)
-
Rekursionstheorie (V2)
Prüfungsfächer:
-
Theoretische Informatik
-
Vertiefungsgebiet Automaten, Logik und Verifikation
Allgemeine Hinweise:
Diplomarbeiten ergeben sich aus Seminarvorträgen und den Forschungsprojekten des Lehrstuhls. Hinweise unter
Homepage:
http://www-i7.informatik.rwth-aachen.de
Ansprechpartner: Prof. Dr. Leif Kobbelt oder Mitarbeiter
Forschungsschwerpunkte:
-
Effiziente Algorithmen für die Computergraphik
-
Geometrieverarbeitung und Modellierung
-
Rekonstruktion und Darstellung komplexer 3D-Modelle
-
Photorealistische Bildsynthese
-
Moderne Benutzerinteraktionstechniken
Regelmäßige Veranstaltungen:
-
Vorlesungen:
-
Computergraphik I (basic techniques)
-
Computergraphik II (advanced techniques)
-
Geometrische Modellierung I/II (Kurven/Flächen)
-
Computer Vision und Image-based Rendering
-
weitere ausgewählte Themen der Computergraphik
-
Seminare:
-
Proseminare (Einführung in die Computergraphik)
-
Hauptseminare (z.B. 3D-Rekonstruktion mit dem Laserscanner oder Verfahren zur Texturberechnung)
-
Praktika:
-
Basispraktikum Computergraphik
-
Hauptpraktikum Special Effects
Prüfungsfächer:
-
Praktische Informatik
-
Computergraphik und Multimedia
Allgemeine Hinweise:
Neben den Lehrveranstaltungen bieten wir Diplomarbeiten und HiWi-Jobs zu aktuellen Forschungsthemen in verschiedenen Bereichen der Computergraphik an. Geeignete Studenten erhalten die Möglichkeit zur Mitarbeit an spannenden Forschungs- und Industrieprojekten. Hierzu steht am Lehrstuhl modernstes Graphikequipment zur Verfügung (Großleinwand, Stereo-Projektionssystem, 3D-Laser-Scanner, Optischer Motion-Tracker, Kamera-Array, usw.)
Homepage:
http://www-i8.informatik.rwth-aachen.de
Ansprechpartner: Prof. Dr. Thomas Seidl, wissenschaftliche Mitarbeiter/-innen
Forschungsschwerpunkte:
Datenbanken und Datenexploration, insbesondere:
-
Methoden des Data Mining in großen Datenbanken
-
Modelle und Algorithmen zur Ähnlichkeitssuche
-
Komplexe Objekte in relationalen Datenbanken
Regelmäßige Veranstaltungen:
-
Vorlesungen
-
Modelle der Datenexploration
-
Data Mining Algorithms
-
Indexstrukturen für Datenbanken
-
Praktikum ``Data Mining Algorithmen'' für das Hauptstudium
-
Softwarepraktikum für das Grundstudium
-
Proseminar
-
Seminar zu aktuellen Forschungsthemen
-
Arbeitsgemeinschaft
Prüfungsfächer:
-
Praktische Informatik
-
Vertiefungsgebiet "Datenbanken und Datenexploration"
Allgemeine Hinweise:
Es werden regelmäßig Diplomarbeiten zu aktuellen Forschungsthemen vergeben.
Homepage:
http://www-i9.informatik.rwth-aachen.de/lehre/pruefungen
Ansprechpartner: Prof. Dr. Ulrik Schroeder und Mitarbeiter
Forschungsschwerpunkte:
Computerunterstütztes Lernen und Fachdidaktik Informatik, insbesondere:
-
Theorie und softwaretechnische Methoden zur systematischen Konstruktion von digitalen Lernsystemen
-
Lerntheorien und Didaktisches Design
-
Fachdidaktik Informatik
Regelmäßige Veranstaltungen:
-
Vorlesungen
-
eLearning (Computerunterstütztes Lernen)
-
Design digitaler Lernsysteme
-
Fachdidaktik Informatik
-
Seminare und Praktika zu aktuellen Forschungsthemen des computerunterstützten Lernens
-
Arbeitsgemeinschaften
Prüfungsfächer:
-
Praktische Informatik
-
Vertiefungsgebiet "Computerunterstütztes Lernen"
Allgemeine Hinweise:
Es werden regelmäßig Diplomarbeiten zu aktuellen Forschungsthemen vergeben.
Homepage:
http://lufgi9.informatik.rwth-aachen.de/
Ansprechpartner: Prof. Dr. Jan Borchers oder Mitarbeiter
Forschungsschwerpunkte:
-
Interaktive Räume und Exponate, Aachen Media Space
-
Benutzerschnittstellen für Multimedia- und Musiksysteme
-
Benutzerschnittstellen für Ubiquitous Computing
-
Tangible Bits
-
Design Patterns für interaktive Systeme
Regelmäßige Veranstaltungen:
-
Vorlesungen:
-
Designing Interactive Systems I (Einführung in Mensch-Maschine-Interaktion)
-
Designing Interactive Systems II (Benutzerschnittstellen-Entwicklung)
-
HCI Design Patterns (Entwurfsmuster für interaktive Systeme)
-
Aktuelle Themen der Medieninformatik und Mensch-Maschine-Interaktion
-
Seminare:
-
Proseminare (z.B. Media Spaces)
-
Hauptseminare (z.B. Post-Desktop User Interfaces)
-
Praktika:
-
Interactive Multimedia Systems
Prüfungsfächer:
-
Praktische Informatik
-
Medieninformatik und Interaktive Systeme
Allgemeine Hinweise:
Wir suchen stets überdurchschnittliche Studenten, die Lust haben, als Diplomanden und HiWis an aktuellen Projekten zu unseren obigen Forschungsthemen in Zusammenarbeit mit internationalen Partnern aus Wissenschaft und Industrie mitzuarbeiten. Ein Fokus unserer Arbeiten ist der Aachen Media Space, ein flexibler interaktiver Raum an unserer Abteilung mit zahlreichen mobilen interaktiven Großdisplays, vernetztem Surround-Audio-System, High-End-Videokonferenzsystem etc.
Homepage:
http://media.informatik.rwth-aachen.de/
Ansprechpartner: Prof. Dr. Stefan Kowalewski oder Mitarbeiter
Forschungsschwerpunkte:
-
Software-Engineering für eingebettete Systeme
-
Modellbasierter Architekturentwurf
-
Einsatz formaler Methoden zur Analyse von eingebetteter Software
-
Hybride Systeme
Regelmäßige Veranstaltungen:
-
Vorlesungen:
-
Einführung in eingebettete Systeme (V2)
-
Entwurf eingebetteter Software (V2)
-
Automotive Software Engineering (V2)
-
Sicherheit und Zuverlässigkeit eingebetteter Systeme (V2)
-
Dynamische Systeme für Informatiker (V2)
-
Formale Methoden für eingebettete Systeme (V2)
-
Seminare:
-
Proseminare (Grundlagen der Software-Technologie für eingebettete Systeme)
-
Hauptseminare (z.B. Modellierungsmethoden für eingebettete Software)
-
Praktika:
-
Hardwarenahe Programmierung eines Fahrerassistenzsystems
-
Entwicklung eingebetteter Software
Prüfungsfächer:
-
Praktische Informatik
-
Software für eingebettete Systeme
Allgemeine Hinweise:
Wir bieten Diplomarbeiten und HiWi-Tätigkeiten zu aktuellen Forschungsthemen im Bereich eingebettete Software an. Unter anderem bauen wir einen Versuchstand zum Rapid-Prototyping von Automobil-Software auf.
Homepage:
http://www-i11.informatik.rwth-aachen.de
Ansprechpartner: Prof. Christian Bischof, Ph.D. (bischof@sc.rwth-aachen.de, Tel: 29101),
PD Dr.-Ing. Martin Bücker (buecker@sc.rwth-aachen.de)
Forschungsschwerpunkte:
High-Performance Computing, insbesondere
-
Automatisches Differenzieren
-
Parallele Algorithmen
-
Scientific Computing
Regelmäßige Veranstaltungen:
-
Vorlesungen:
-
Einführung in High-Performance Computing
-
Semantische Transformationen
-
Computational Differentiation
-
Parallele Numerische Algorithmen
-
Parallele Algorithmen und Software für iterative Methoden
-
Virtuelle Realität
-
Seminare über aktuelle Aspekte der genannten Forschungsschwerpunkte
-
Praktika zu den Forschungsschwerpunkten
Prüfungsfächer:
-
Praktische Informatik
-
Vertiefungsgebiet High-Performance Computing
Das Zusammenspiel von Methoden aus Informatik, Mathematik, Ingenieur- und Naturwissenschaften ist zur effizienten Lösung von praxisrelevanten Problemen unverzichtbar, um den Höchstanforderungen an Datenhaltung und Kommunikation gerecht zu werden. Der Informatik fällt hierbei die zentrale Rolle zu, Komplexität durch Ausnutzung von Struktur beherrschbar zu machen und durch geeignete Werkzeuge die so resultierenden Algorithmen für die Benutzer im technisch-wissenschaftlichen Umfeld leicht umsetzbar zu machen. Das Vertiefungsfach High-Performance Computing beinhaltet daher vor allem effiziente Algorithmen, die die Komplexität durch Ausnutzung der einem Problem innewohnenden Struktur reduzieren. Insbesondere stehen parallele Algorithmen im Mittelpunkt der Vorlesungen, aus denen die Prüfung im Vertiefungsfach zusammengestellt werden kann, vgl.
http://www.sc.rwth-aachen.de/Teaching/vertiefunghpc.html
Allgemeine Hinweise:
Diplomarbeiten werden nicht nur an Studierende der Informatik vergeben. Die enge Kooperation mit dem Rechen- und Kommunikationszentrum der RWTH erlaubt dabei sowohl interdisziplinäre Themenstellungen als auch den Einsatz moderner Parallelrechner, neuester Visualisierungssysteme und angemessener Netzinfrastruktur.
Homepage:
http://www.sc.rwth-aachen.de/
Ansprechpartner: Prof. Dr. Uwe Naumann
Forschungsschwerpunkte:
Software und Werkzeuge für Computational Engineering insbesondere
-
automatische Generierung adjungierter numerischer Programme mittels Quellcodetransformation
-
kombinatorische Probleme bei der Berechnung von Ableitungen
-
Compiler für Wisschenschaftliches Rechnen
Regelmäßige Veranstaltungen:
-
Vorlesungen:
-
Automatic Modification of the Semantics of Numerical Programs (V4/Ü2)
http://www.stce.rwth-aachen.de/classes/AMSNP/amsnp.html -
Combinatorial Problems in Scientific Computing (V2/Ü1)
http://www.stce.rwth-aachen.de/classes/SS05/CPSC/index.html
-
Seminare:
-
Analyse numerischer Programme
-
Kombinatorische Probleme im Wissenschaftlichen Rechnen
-
Praktikum:
Prüfungsfächer:
-
Praktische Informatik
-
Teil des Vertiefungsgebiets High-Performance Computing
Allgemeine Hinweise:
Homepage:
http://www.stce.rwth-aachen.de/
Ansprechpartner: Prof. Dr. Erich Grädel (Mi. 10-12 Uhr oder n.
Vereinb.)
Dipl.-Inform. Dietmar Berwanger (nach Vereinbarung)
Forschungsschwerpunkte:
Logik in der Informatik, Theorie unendlicher Spiele, Komplexität
-
Logik und Spiele
-
Algorithmen und Komplexität für Logik-Probleme
-
Algorithmische Modelltheorie
-
Fixpunktlogiken
-
Anwendungsgebiete der Logik (z.B. Verifikation und Datenbanken)
-
Abstract State Machines
Regelmäßige Veranstaltungen:
-
Vorlesungen:
-
Mathematische Logik (jährlich)
-
Mathematische Logik II
-
Komplexitätstheorie
-
Algorithmische Modelltheorie und deskriptive Komplexität
-
Quantum Computing
-
Theorien - Spiele - Algorithmen
-
Spezialvorlesungen zu den genannten Forschungsschwerpunkten.
-
Seminare über spezielle Aspekte der genannten Forschungsgebiete.
-
Arbeitsgemeinschaft Logik und Automaten
Prüfungsfächer:
-
Theoretische Informatik
-
Vertiefungsgebiet Logik, Spiele, Komplexität
Homepage:
http://www-mgi.informatik.rwth-aachen.de/index.html
Ansprechpartner: Dipl.-Phys. Daniel Catrein
Forschungsschwerpunkte:
-
Planung und Optimierung von Zellnetzen
-
Feldstärkeprädiktion
-
Kapazität und Zugangskontrolle für Mobilfunknetze
-
Stochastische Kanalmodellierung und Protokollanalyse
-
Kryptographie, insbesondere in der Mobilkommunikation
-
Verteilte Klassifikation und Mustererkennung
Regelmäßige Veranstaltungen:
-
Vorlesungen:
-
Theoretische Informationstechnik I, II
-
Kryptographie I, II
-
Cryptography (Im Masterstudiengang Communications Engineering)
-
Seminare:
-
periodisch im Bereich der Informationstechnik
-
Praktikum:
-
Objektorientierte Programmierung
-
Arbeitsgemeinschaft:
-
Arbeitsgemeinschaft ``Kommunikationstheorie''
Prüfungsfächer:
-
Vertiefungsgebiet: Modellierung, Analyse und Optimierung von digitalen Kommunikationssystemen [Modeling, Analysis, and Optimization of Digital Communication Systems]
-
Vertiefungsgebiet: Kryptographische Verfahren
Allgemeine Hinweise:
-
Diplomarbeiten in den o.g. Forschungsbereichen
-
Studentische Hilfskraftstellen für Forschungsprojekte und Drittmittelprojekte
Homepage:
http://www.ti.rwth-aachen.de
Ansprechpartner: {Prof. Dr.-Ing. K.-F. Kraiss (n.
Vereinb.; Tel. 80-26101)
Dipl.-Ing. Florian Bley (n. Vereinb.; Tel. 80 26103)} Forschungsschwerpunkte:
{
-
Rechnersehen
-
Gebärdenspracherkennung
-
Mobile Service Robotik
-
Mensch-Maschine Interaktion
Forschungsfelder sind Bilderfassung und Bildverarbeitung, Mustererkennung und Klassifikation, Videobasierte Handanalyse, Gesichtserkennung, Mimikerkennung mit adaptiven Gesichtsgraphen, Personenverfolgung, 3D Rekonstruktion von Innenräumen, Bildbasierte Szenenanalyse, Rehabilitationsrobotik, Autonome Navigation und Manipulation, Einsatz formaler Methoden zur Evaluierung der Gebrauchsfähigkeit interaktiver Geräte und Videobasierte Überwachung für zivile Luftfahrzeuge.
Unsere Projekte werden durch die EU, DFG und öffentliche Hand gefördert. Kooperationspartner sind unter anderem Airbus, Diehl Avionik Systeme, EADS-CRC, Invacare GmbH und auch das Universitätsklinikum Aachen.}
Regelmäßige Veranstaltungen:
-
Vorlesungen
-
Mensch-Maschine Systeme I (WS)
-
Mensch-Maschine Systeme II (SS)
-
Praktika
-
Virtuelle Realität (WS/SS)
-
Seminare
-
Es werden wechselnde Themengebiete angeboten. Bitte beachten Sie die Informationen im CAMPUS System.
Prüfungsfächer:
(wird nicht angeboten)
Allgemeine Hinweise:
Bei Interesse an Studien- oder Diplomarbeiten empfiehlt sich die Kontaktaufnahme mit den jeweiligen Assistenten. Auf diese Weise erhalten Sie einen aktuellen Üerblick über die vorhandenen Themen. Die meisten Diplomarbeiten werden im Bereich der Bildverarbeitung angeboten, daher sind Vorkenntnisse im Bereich der Bildverarbeitung von Vorteil, aber nicht zwingend notwendig.
Homepage:
http://www.techinfo.rwth-aachen.de/
Ansprechpartner: Prof. Dr.-Ing. B. Walke (n. tel. Vereinb., Tel. 27913)
Dr.-Ing. R. Gebhardt (n. tel. Vereinb., Tel. 20548)
Forschungsschwerpunkte:
Arbeitsbereiche und Themen zu digitalen Kommunikationsnetzen:
-
Leistungsanalyse und leistungsgerechte Dimensionierung
-
Modellierungsmethoden und -techniken
-
Verkehrstheorie, Bedientheorie, Stochastische Simulationstechnik
-
Software-Engineering, Formale Protokollspezifikation, Testverfahren
-
Algorithmen und Optimierungsverfahren (Festnetzplanung, Intelligente Dienstesteuerung)
-
Entwurfswerkzeuge
-
2G-, 3G- and 4G-Kommunikationssysteme
-
Personalisierte Dienste, mobile Dienste
-
Quality of service (QoS)
-
IP on Air (Mobiles Internet)
-
Koexistenz und Interworking in Funknetzen
-
WLAN: Ad-hoc-Netze, Multihop-Netze, Middleware
Regelmäßige Veranstaltungen:
-
Vorlesungen:
-
Kommunikationsnetze I/II (WS/SS)
-
Mobilfunknetze und ihre Protokolle (WS)
-
Stochastische Simulationstechnik (WS+SS)
-
Vermittlungssysteme (SS)
-
Lokale Netze für industrielle Anwendungen (WS)
-
Patentwesen (WS)
-
Praktika:
-
Kommunikationsnetze (SS)
-
Stochastische Simulation von Datennetzen (WS)
-
Mobilfunknetze (SS)
-
Seminare: Mobilfunknetze (WS/SS), jeden Mittwoch, 15:00 Uhr.
Prüfungsfächer:
-
Vertiefungsgebiet "Telekommunikation, Mobilfunk und Leistungsanalyse"
-
Kommunikationsnetze
-
Mobilfunknetze und ihre Protokolle
-
Stochastische Simulationstechnik
-
Stochastische Simulation von Datennetzen
Allgemeine Hinweise:
-
Diplomarbeiten für Studierende der Informatik aus allen angegebenen Gebieten
-
Der Lehrstuhl ist an einigen europäischen Forschungsprojekten im Rahmen des IST-Programmes (Information Society Technology) der EU beteiligt.
Homepage:
http://www.comnets.rwth-aachen.de/
Ansprechpartner: Dr.rer.nat. Dipl.-Ing. Thomas M. Lehmann (nach Vereinbarung)
Forschungsschwerpunkte:
Medizinische Informatik, insbesondere
-
Medizinische Informationssysteme
-
Wissensbasierte Systeme
-
Computerunterstützte Lehr- und Lernsysteme
-
Medizinische Bildverarbeitung
-
Digitale Patientenakte
Regelmäßige Veranstaltungen:
-
Vorlesungen:
-
Methodologie der Medizin (für Nicht-Mediziner)
-
Ringvorlesung Medizinische Bildverarbeitung
-
Kolloquium zur Medizinischen Informatik
-
Seminare über Themen der in den Forschungsschwerpunkten genannten Gebiete
Prüfungsfächer:
Allgemeine Hinweise:
-
Doktor-, Diplom- und Studienarbeiten in interdisziplinären Projekten
-
Studentische Hilfskraftstellen in Routine und Forschungsprojekten (siehe Aushang)
Homepage:
http://www.med-informatik.ukaachen.de
Studierende der Informatik haben die Möglichkeit, den Rechnerpool der Fachgruppe Informatik (Adresse und Öffnungszeiten: siehe Abschnitt 11.1.22.
) zu nutzen. Er besteht derzeit aus ca.
60 Workstations und PCs. Die Rechner sind über ein Netzwerk verbunden, das die Nutzung der Software und der Drucker erlaubt. An Programmiersprachen sind u.a.
Ada, C, C++, Erlang, Fortran, Haskell, Java, Miranda, Modula--3, Pascal, Prolog und Scheme verfügbar.
Die Vergabe von Benutzerkennungen erfolgt zum Studienbeginn durch den Rechnerbetrieb Informatik (Adresse: siehe Abschnitt 11.1.21. )
anläßlich eines kurzen Kurses zur Einführung in die Rechnerbenutzung, dessen Termin rechtzeitig bekanntgegeben wird.
Die Bibliothek
(Adresse siehe Abschnitt 11.1.23. )
ist eine öffentlich zugängliche Präsenzbibliothek für alle Informatik-Lehrstühle. Hier befindet sich ein umfangreicher Literatur- und Zeitschriftenbestand, der auch online abrufbar ist und allen Mitarbeitern und Studierenden zur Verfügung steht. Die Informatikbibliothek bietet unter anderem:
-
über 30.000 Bücher und Konferenzbände, elektronisch in einer Datenbank erfaßt
-
Handapparate zu den laufenden Vorlesungen und zu Anwendungsfächern der Informatik
-
alle Diplomarbeiten der Informatik mit separater Datenbank
-
vollständigen Bestand der Springer-Reihen
"Lecture Notes in Computer Science"
und
"Informatik-Fachberichte"
bzw.
"Informatik aktuell"
-
Immer aktuell: C
´t, iX, PC Professionell, ....
-
mehr als 300 wiss. Zeitschriftentitel
-
Publikationen von Informatik-Instituten aus 59 in- und ausländischen Universitäten, Neuzugänge einzusehen auf unserer Homepage
-
Webseite mit umfangreichen Informationen und Links aus dem Bereich der Informatik
-
4 Internet- und 60 weitere komfortable Arbeitsplätze, auch geeignet für Lerngruppen
-
freundliche und kompetente Beratung und Hilfe bei Ihrer Literatursuche sowie regelmäßige Führungen
-
Scanner und Münzkopierer
-
aktuelle Meldungen aus der Presse über die Informatik und die Hochschule
Öffnungszeiten:
Mo-Fr: 9.00-20.00
http://www-bib.informatik.rwth-aachen.de
Tel.: 0241/ 80-21025
Fax: 0241/ 80-22366
biblio@informatik.rwth-aachen.de
Verwiesen sei außerdem auf die Hauptbibliothek und die
Lehrbuchsammlung der RWTH Aachen sowie die
Bibliothek der Fachgruppe Mathematik
(Adressen: siehe Abschnitt 11.1.24. )
.
Nach DPO
§ 4
Abs. 5 besteht für Studierende mit einer länger andauernden oder ständigen Behinderung die Möglichkeit, Prüfungsleistungen sowie Leistungsnachweise in anderen als den vorgesehenen Formen zu erbringen (z.B. verlängerte Prüfungsdauer). Darüberhinaus bleiben Studiengangsverzögerungen (maximal 4 Semester) infolge einer Behinderung für die Freiversuchsregelung unberücksichtigt, vgl.
DPO
§ 24
Abs. 6. Entsprechende Anträge sind an den Diplomprüfungsausschuss Informatik zu richten. Weitere Informationen für Studierende mit Behinderungen erteilt der Beauftragte für Studierende mit Behinderungen
(Adresse: siehe Abschnitt 11.1.20. )
.
Rheinisch-Westfälische Technische Hochschule
52056 Aachen
Tel: 0241/80-1
http://www.rwth-aachen.de
Prof. Dr. B. Vöcking
Lehrstuhl für Informatik 1, Ahornstr. 55, 52074 Aachen
Tel: 80-21100
Email:voecking@cs.rwth-aachen.de
Prof. Dr. B. Rumpe
Lehrstuhl für Informatik 3, Ahornstr. 55, 52074 Aachen
Tel: 80-21300
Email:rumpe@se-rwth.de
Prof. Dr.Ir. J.-P. Katoen
Lehrstuhl für Informatik 2, Ahornstr. 55, 52074 Aachen
Tel: 80-21200
Email:bpa@informatik.rwth-aachen.de
Dr. Ralf Schlüter
Ahornstr. 55Raum: 6125b
Tel: 0241-80-21022
Ansonsten: Anmeldung über die WWW-Seite der Studienberatung (s.u.)
Email:bachelor@informatik.rwth-aachen.de
http://studienberatung.informatik.rwth-aachen.de/termin-grundstudium.html
Dipl.-Inform. Dominik Sibbing
Ahornstr. 55Raum: 6304
Tel: 0241-80-21814
Fax: 0241-80-22899
Ansonsten: Anmeldung über die WWW-Seite der Studienberatung (s.u.)
Email:master@informatik.rwth-aachen.de
http://studienberatung.informatik.rwth-aachen.de/termin-hauptstudium.html
Tim Seipold und Jan Kritzner
Lehrstuhl für Informatik 4, Ahornstr. 55Raum: 4106
Tel: 0241-80-21412
Email:astube@informatik.rwth-aachen.de
http://www-i4.informatik.rwth-aachen.de/ausland/index.html
Prof. Dr. H. Lichter
Lehr- und Forschungsgebiet Informatik 3, Ahornstr. 55, 52074 Aachen
Tel: 0241-80-21330
Email:lichter@informatik.rwth-aachen.de
http://www-lufgi3.informatik.rwth-aachen.de/
Dr. Alexander Ferrein
Informatik 5, RWTH Aachen, Ahornstr. 55, D-52056 Aachen
Tel: 80-215 34
Email:msc-pgn@informatik.rwth-aachen.de
http://www-i5.informatik.rwth-aachen.de/msc
Dr.-Ing. Jürgen Rapp
Informatik 4, RWTH Aachen, Ahornstr. 55, D-52056 Aachen
Tel: 80-21019
Email:rapp@i4.informatik.rwth-aachen.de
http://mi.b-it-center.de
Templergraben 83, 52062 Aachen
Tel: 80-4050/51
zur Vorlesungszeit: Mo,Di,Do,Fr 8.30-12.30 Uhr,Mo 15-16 Uhr, Mi 15-17.30 Uhr
Email:zsb@zhv.rwth-aachen.de
http://www.rwth-aachen.de/studienberatung
Fachschaft Mathematik/Physik/Informatik (Vertretung der Studierenden)
Ka rma nstr. 7, 3. Stock, 52062 Aachen
Tel: 80-94506
zur Vorlesungszeit: Mo-Fr 12-14 Uhr
zur Vorlesungsfreienzeit: Di und Do 12-14 Uhr
Email:fs@fsmpi.rwth-aachen.de
http://www.fsmpi.rwth-aachen.de
Studentensekretariat (Einschreibung, Rückmeldung, Studiengangwechsel, Exmatrikulation etc.)
Wüllnerstr. 1, 52062 Aachen
Tel: 80-94 214
zur Vorlesungszeit: Mo, Di, Do, Fr 9-12 Uhr und Mi 13-16 Uhr
Ansonsten: sowie nach Vereinbarung
Email:StudSek@zhv.rwth-aachen.de
http://www.rwth-aachen.de/aw/main/deutsch/Themen/Einrichtungen/Verwaltung/dezernat/ iz/abteilung/
Zentrales Prüfungsamt (Organisatorische Abwicklung von Diplom-Vor- und Diplomprüfungen)
Ansprechpartner für Vordiplomprüfungen: Dipl.-Verw.-Wirt Hermann-Josef Kuckartz
Tel: 80 - 94338
Fax: 80 - 92 376
Email:hermann.kuckartz@zhv.rwth-aachen.de
Ansprechpartner für Diplomprüfungen: Margot Bauens
Tel: 80 - 97061
Fax: 80 - 92 376
Email:zpa@zhv.rwth-aachen.de
Großes Hörsaalgebäude (Audimax), Ecke Wüllnerstr./Schinkelstr., 52062 Aachen
zur Vorlesungszeit: Mo-Fr 10-12 Uhr, Do 14-15:30 Uhr
http://www.rwth-aachen.de/aw/main/deutsch/Themen/Einrichtungen/Verwaltung/dezernat/ ja/abteilung/
International Office (Studienaufenthalte im Ausland, Finanzierungsmöglichkeiten)
Ahornstr. 55, 52074 Aachen
Tel: 80-24125
zur Vorlesungszeit: Mo, Di, Do, Fr 10:00-12:30 Uhr
Ansonsten: nach Vereinbarung
Email:international@zhv.rwth-aachen.de
http://www.rwth-aachen.de/aw/main/deutsch/Themen/Einrichtungen/Verwaltung/ gs/dezernat/
Allgemeiner Studierendenausschuß (Hochschulpolitische Fragen, Rechts-, Sozial- und BAföG-Beratung, Zimmervermittlung etc.)
Turmstr. 3, 52072 Aachen
Tel: 80-93792
zur Vorlesungszeit: Mo-Fr 10-14 Uhr
zur Vorlesungsfreienzeit: Di und Do 10-14 Uhr
Email:asta@asta.rwth-aachen.de
http://www.asta.rwth-aachen.de
Studentenwerk (Wohnheime)
Turmstr. 3, 52072 Aachen
Tel: 8884-400
zur Vorlesungszeit: Mo-Fr 9:30-12:30 Uhr und Di, Do 14-15:30 Uhr
http://www.studentenwerk-aachen.de
Amt für Ausbildungsförderung (BAföG)
Turmstr. 3, 52072 Aachen
http://www.studentenwerk-aachen.de
Die Gleichstellungsbeauftragte der RWTH
Karmanstr. 9, 3. Etage, 52062 AachenRaum: Raum 314
Tel: 80-93576
zur Vorlesungszeit: Mo-Do 10.00 -12.00 Uhr
Email:Gleichstellungsbeauftragte@rwth-aachen.de
http://www.rwth-aachen.de/gsb
Hermann-Josef Kuckartz
Tel: 80 - 94338
Fax: 80 - 92 376
Email:hermann.kuckartz@zhv.rwth-aachen.de
Großes Hörsaalgebäude (Audimax), Ecke Wüllnerstr./Schinkelstr., 52062 Aachen
zur Vorlesungszeit: Mo-Fr 10-12 Uhr, Do 14-15:30 Uhr
http://www.rwth-aachen.de/go/id/dgt/
Rechnerbetrieb Informatik
Ahornstr. 55, 52074 AachenRaum: 6U10 bis 6U10d
Tel: 0241/80-21030
Email:rbi-staff@informatik.rwth-aachen.de
http://www.informatik.rwth-aachen.de/rbi.html
Rechnerpool der Fachgruppe Informatik
Ahornstr. 55, 52074 AachenRaum: 4U13 bis 4U18, 6U07 und 6U09
Tel: 0241/80-21038
zur Vorlesungszeit: http://www.informatik.rwth-aachen.de/Pool/oeffnung.html
Bibliothek der Fachgruppe Informatik
Ahornstr. 55, 52074 AachenRaum: 4001-4007
Tel: 80-21025
zur Vorlesungszeit: Mo-Fr: 9.00-20.00
Email:biblio@informatik.rwth-aachen.de
http://www-bib.informatik.rwth-aachen.de
Hauptbibliothek
Templergraben 61, 52062 Aachen
Tel: 80-94445
http://www.bth.rwth-aachen.de
Lehrbuchsammlung
Wüllnerstr. 3, 52062 AachenRaum: 80-94496
zur Vorlesungszeit: Mo-Do 8:30-16:30 Uhr, Fr 8:30-14:00 Uhr
zur Vorlesungsfreienzeit: Mo-Fr 8:30-13:00 Uhr
Bibliothek der Fachgruppe Mathematik
Templergraben 55, 52062 Aachen
Tel: 80-94512
zur Vorlesungszeit: Mo-Do 8:15-12 und 13-17:30 Uhr, Fr 8:15-12 Uhr
Email:bibl@iram.rwth-aachen.de
http://www.iram.rwth-aachen.de/~bibl/indexd.html
~bibl/indexd.html}
In jedem Semester erscheinen:
Von Interesse sind ausserdem:
-
W. Brauer, S. Münch:
Studien- und Forschungsführer Informatik
, 3. Auflage, Springer-Verlag, 1996
-
U. Lämmel:
Informatik erfolgreich studieren
, dtv, 1995
-
Blätter zur Berufskunde: Diplom-Informatiker/Diplom-Informatikerin
, Bundesanstalt für Arbeit, Band 3, 3-1 A 02
-
Aachener Informatik-Berichte
(hier ist insbesondere der jährlich erscheinende
Jahresbericht der Fachgruppe Informatik
zu nennen)
-
AStA-Infos BAföG
,
Soziales
und
Wohnen
(beim
AStA
(siehe Abschnitt 11.1.16. )
erhältlich)